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Erschienen:
1597-12-30
Preis:
0,00 € (EUR)
Apple Store Rating:
3.50/5 (30 Bewertungen)
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Romeo and Juliet

Key Facts

Erschienen
1597-12-30
Preis
0,00 € (EUR)
Bewertung
⭐ 3.50/5 (30)
Genres
Ähnlich

Kritik

Schon nach den ersten Zeilen spürte ich sofort: hier wird nicht nur eine Liebesgeschichte erzählt, hier wird Sprache zur Intensität – ungeschliffener, leidenschaftlicher und oft schmerzlich schön.

Kurz und knapp: Zwei junge Menschen aus verfeindeten Familien treffen sich in Verona, verlieben sich auf den ersten Blick und versuchen gegen alle Widrigkeiten, ihre Verbindung zu leben. Mehr will ich nicht verraten – es reicht zu sagen, dass die Konsequenzen alles andere als ein Hollywood-Ende sind.

Romeo und Julia stehen natürlich im Zentrum, und gerade ihre Jugendlichkeit macht die Szenen so echt und zugleich tragisch. Romeo ist impulsiv, schwärmerisch, oft lautmalerisch in seinen Gefühlen; Julia überrascht durch eine Klarheit und Entschlossenheit, die man einer so jungen Figur nicht unbedingt zutraut. Auch Nebenfiguren wie Mercutio, die Haushälterin und der Pater bringen Farbe und Energie in das Stück – sie sind mehr als Staffage, sie treiben die Handlung voran und geben dem Ganzen Rhythmus.

Shakespeares Sprache ist das große Plus – diese Mischung aus scharfen Bildern, poetischen Einwürfen und trockenem Witz. Manche Passagen klingen wie pure Musik, andere wie ein Dolchstoß direkt ins Herz. Gleichzeitig merkt man natürlich das Alter des Textes: Satzbau und Metaphern fordern Konzentration, und ohne Kommentar oder gute Übersetzung kann man leicht den Faden verlieren. (Ja, ich musste mehr als einmal laut „Wow“ sagen – und manchmal auch „Hä?“.)

Was mir besonders gefallen hat: die Intensität, mit der Liebe und Konflikt verknüpft sind. Shakespeare scheut sich nicht, Gefühlen Raum zu geben, ohne sie zu verklären. Außerdem macht die Bühne der Verfeindung aus einer persönlichen Tragödie eine kleine Gesellschaftssatire – clever, böse und immer ein bisschen laut.

Kritikpunkte? Die Sprache ist wunderschön, aber nicht immer zugänglich; einige Szenen wirken für heutige Leserinnen und Leser überdramatisiert oder zu konstruiert. Und ja, moderne Erwartungen an Charakterentwicklung werden nicht immer erfüllt – die Figuren handeln oft impulsiv, was dramaturgisch funktioniert, aber emotional frustrieren kann.

Fazit: Wer klassische Sprache, starke Gefühle und theatralische Wucht mag, findet hier einen Meilenstein. Wer eine ruhige, modern erzählte Liebesgeschichte sucht, wird sich stellenweise schwertun. Insgesamt ein beeindruckendes, manchmal anstrengendes Leseerlebnis – und definitiv eines, das nachklingt.

Bewertung: 3,5 von 5 Sternen.

Klappentext

An Apple Books Classic edition.

Shakespeare’s romantic tragedy has inspired musicals, ballets, operas, and, of course, countless movies, including Italian director Franco Zeffirelli’s 1968 classic and Australian director Baz Luhrmann’s stylish remake starring Leonardo DiCaprio and Claire Danes. The Bard’s play is so fundamental to our culture-and to the popular trope of star-crossed lovers-that we all feel like we know the story of Romeo and Juliet’s doomed love affair.

And yet, have you ever read the original? And if yes, perchance was it a long, long time ago? The beautiful lyricism of Shakespeare’s storytelling makes poring over his words such a complex treat:
What light in yonder window breaks?
Parting is such sweet sorrow.
O Romeo, Romeo, wherefore art thou Romeo?
These are just a few of the play’s immortal lines. And it’s this masterful storytelling that makes the doomed lovers’ untimely deaths that much more poignant.

FAQ

An Apple Books Classic edition. Shakespeare’s romantic tragedy has inspired musicals, ballets, operas, and, of course, countless movies, including Italian director Franco Zeffirelli’s 1968 classic and Australian director Baz Luhrmann’s stylish remake starring Leonardo DiCaprio and Claire Danes.…

Was mir besonders gefallen hat: die Intensität, mit der Liebe und Konflikt verknüpft sind. Shakespeare scheut sich nicht, Gefühlen Raum zu geben, ohne sie zu verklären. Außerdem macht die Bühne der Verfeindung aus einer persönlichen Tragödie eine kleine Gesellschaftssatire – clever, böse und immer ein bisschen laut. Kritikpunkte?

Wer klassische Sprache, starke Gefühle und theatralische Wucht mag, findet hier einen Meilenstein. Wer eine ruhige, modern erzählte Liebesgeschichte sucht, wird sich stellenweise schwertun. Insgesamt ein beeindruckendes, manchmal anstrengendes Leseerlebnis – und definitiv eines, das nachklingt. Bewertung: 3,5 von 5 Sternen.

Ein paar passende Treffer aus unseren Empfehlungen: Faust, Woyzeck, Kabale und Liebe, Emilia Galotti.

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