Wenn dir das hier gefiel …
Fury in Death
Key Facts
Kritik
Kaum habe ich „Fury in Death“ aufgeschlagen, hat mich dieser packende Thriller sofort in seinen Bann gezogen – der Puls steigt, die Spannung knistert, und man merkt schnell: Hier geht’s ans Eingemachte. Lt. Eve Dallas steht vor einem Fall, der mehr ist als ein simples Verbrechen: Ein mordlustiger Täter mit übermenschlicher Kraft und einem unstillbaren Zorn hat zugeschlagen. Es geht nicht nur um einen finsteren Mord, sondern um ein brodelndes Geflecht aus Geheimnissen, Wut und dunkler Vergangenheit.
Eve Dallas ist wieder die toughe Ermittlerin, die sich trotz tief sitzender Dämonen unerschrocken durch die Schatten New Yorks kämpft. J. D. Robb schreibt so lebhaft und lebensecht, dass man geradezu neben Eve steht, mitfiebert und teils auch ihre finsteren Gedanken nachvollzieht. Der Stil ist schnörkellos, direkt und schafft die perfekte Mischung aus nervenzerreißender Spannung und gefühlvollem Einblick in die Psyche der Figuren. Was mir besonders gefallen hat? Dieses spürbare Herzblut in der Charakterzeichnung und die cleveren Wendungen, die immer wieder überraschen – herrlich!
Einziger kleiner Wermutstropfen: Wer ein rasantes Tempo liebt, für den könnte sich das eine oder andere Kapitel vielleicht etwas zäh anfühlen. Dennoch ist es selten, dass ein Krimi so viel Raum für Emotionen lässt, ohne die story zu verlieren.
Für alle, die Lust auf einen intelligenten, emotional tiefgründigen Crime-Thriller haben, in dem es weniger um blutige Action, sondern mehr um Wut, Motivation und Gerechtigkeit geht: unbedingt reinschauen. „Fury in Death“ ist ein starker Page-Turner mit Ecken und Kanten, der garantiert nicht langweilt.
4 von 5 Sternen – weil Spannung, Gefühl und ein brillanter Hauptcharakter mehr als nur das übliche Krimigenre-Niveau bieten.
Klappentext
NYSPD lieutenant Eve Dallas never knows what to expect when she gets word of a body. It could be an elderly man who made the mistake of climbing a ladder in slippery footwear. And the next call could be a wealthy biotech executive beaten to death in his home office—but what was Larry Chu’s mistake?
The victim’s corpse is so mangled and damaged it’s hard to believe a lone, unarmed assailant could have managed it. The killer was clearly unnaturally strong—and smart enough to find a way into Chu’s highly secure building. Most of all, whoever did this was very, very angry.
The excessive violence leads Dallas to conclude that this was a deeply personal act, born of a rage that she can’t excuse but can understand thanks to her own traumatic past. And though the motive seems rooted in heated emotion rather than cold hard cash, she can’t ignore the suspicious bank account in the Cayman Islands, or the shadowy, profit-hungry company Chu worked for. The mystery only grows when it turns out Chu isn’t the only victim—and Dallas will need to tear through one layer of secrecy after another to reveal what lies behind this explosion of fury...