Wenn dir das hier gefiel …
Meinem Drachen Entkommen
Key Facts
Kritik
Schon beim ersten Kapitel hatte ich diese prickelnde Mischung aus Faszination und leichter Panik im Bauch – ein uralter Drache, der in der Antarktis erwacht? Genau dieser wilde Mix aus Mythos und moderner, eisiger Welt hat mich direkt gepackt.
Im Kern erzählt „Meinem Drachen Entkommen“ die Geschichte einer ehrgeizigen Podcasterin, die eigentlich nur Verschwörungstheorien entlarven will, dann aber plötzlich mitten in einem Albtraumszenario landet: Ein drakonisches Monster, größer und furchteinflößender als alles, was man sich vorstellen kann, macht die frostige Einöde unsicher. Sie selbst wird unfreiwillig zur Dienerin dieses Drachen, während ein grimmiger Hauptmann gleichzeitig versucht, sie zu beschützen. Die Dynamik zwischen den Charakteren – sprich: der taffe Soldat, die schlagfertige Protagonistin und der gigantische Feueratem – macht das Ganze so lebendig und spannend. Der Schreibstil von Eve Langlais ist locker, flott und mit genug Humor gewürzt, um auch die düsteren Momente gut aufzufangen. Das bringt Schwung in die Geschichte und verhindert, dass der Plot zu schwer oder langatmig wird.
Was mir besonders gefallen hat? Die Balance zwischen atemloser Action, überraschenden Wendungen und einem Hauch trockenen Humors. Man merkt, dass hier jemand mit Spaß an der Sache am Werk war. Gleichzeitig überzeugt die Hauptfigur durch ihre Authentizität – keine übertriebene Heldin, sondern jemand mit echten Ecken und Kanten, die Fehler macht und daran wächst.
Kritisch gesehen: Einige Passagen hätten etwas knackiger sein können, und manchmal fühlte sich die Mischung aus Thriller und Fantasy etwas überladen an. Wer klare Genre-Grenzen liebt, könnte hier kurz stocken. Aber im Großen und Ganzen wirkt das eher wie ein charmantes Eigenleben des Buchs als ein echtes Manko.
Wer also Lust auf eine unterhaltsame, unkonventionelle Geschichte mit monströsen Drachen und einer Protagonistin, die nicht auf den Mund gefallen ist, hat, sollte hier unbedingt reinschauen. Ein bisschen Kälte und Chaos, etwas Humor und ordentlich Feuer – das bringt die perfekte Mischung für spannende Lesestunden.
4 von 5 Sternen – definitiv ein Abenteuer, das Spaß macht, auch wenn es nicht perfekt ist.
Klappentext
Für mich als Podcasterin war es die Chance meines Lebens, als ich zur McMurdo-Station in der Antarktis eingeladen wurde, um all die Verschwörungstheorien rund um diese öde Einöde aus Eis und Schnee zu entlarven. Ich bin kein Fan der Kälte – und auch nicht des grimmigen Hauptmanns, der mich beaufsichtigen soll –, aber ich bin entschlossen, den treuen Fans meiner Sendung das zu geben, was sie wollen.
Die Wahrheit.
Ich hätte nie mit der tatsächlich schockierenden Wahrheit gerechnet: Die Antarktis hat tatsächlich ein Geheimnis.
Ein großes.
Ich meine, riesig, mit einem Schwanz, der groß genug ist, um Berge umzustürzen, und Zähnen, die um ein Vielfaches größer sind als ich – umso besser, um seinen Appetit auf Fleisch zu stillen.
Der Drache, der erwacht ist, gehört nicht zu den niedlichen und kuscheligen Exemplaren, sondern ist vielmehr die Albtraumversion, die auf Zerstörung aus ist, und er hat mich zu seinem unfreiwilligen Diener erklärt. Gefangen in der Antarktis gibt es kein Entkommen vor meinem Drachen, auch wenn mein stahläugiger Soldat sich die Seele aus dem Leib versucht.
Sind wir dazu verdammt, zu seinen ersten Opfern zu gehören, oder wird die Ankunft von vier Jungdrachen und ihrem Vater das bevorstehende Massaker irgendwie verhindern? Angesichts ihres Plans, zu versuchen, ihren uralten Vater zur Vernunft zu bringen, würde ich sagen: Genießt das Leben, solange ihr noch könnt, denn die Menschheit ist am A***h.