Wenn dir das hier gefiel …
Love on the Brain
Key Facts
Kritik
Manchmal stolpert man über eine Geschichte, die sofort dieses warme, vertraute Gefühl auslöst – so ging es mir mit „Love on the Brain“ von Ali Hazelwood. Wer dachte, Wissenschaft sei trocken, wird hier schnell eines Besseren belehrt, denn Hazelwood verbindet klug-witzige STEM-Welten mit einer richtig spritzigen Rom-Com.
Im Zentrum der Handlung stehen Bee Königswasser und Levi Ward, zwei Wissenschaftler:innen, die unfreiwillig zusammen an einem neurotechnologischen Projekt bei NASA arbeiten müssen. Bee ist tough, clever und ganz und gar nicht gewillt, sich von ihrem dauergrummeligen Erzfeind Levi den Rang ablaufen zu lassen – und natürlich knistert es ordentlich zwischen den beiden. Dabei wirkt Bee mit ihrem inneren Marie-Curie-Mantra wie eine moderne Heldin, die allem mansplainenden Sci-Fi-Universum zum Trotz ihren Weg geht. Levi ist diese Mischung aus charismatischem Gegenspieler und smarte Unterstützung, die genau das richtige Maß an Tiefgang und Humor mitbringt.
Ali Hazelwoods Schreibstil ist angenehm locker und präzise – hier trifft Witz auf echte Emotionen, Sprache bleibt dabei aber niemals simpel. Die Dialoge sind flott, spitzfindig und haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Besonders gut gefallen hat mir, wie die Autorin die Spannung zwischen den Figuren langsam aufbaut, ohne sich zu sehr ins Kitschige zu verlieren. Gleichzeitig gibt’s eine angenehme Prise Wissenschaft, die nicht überfordert, sondern die Story lebendig macht.
Klar, das Rad wird nicht neu erfunden und manche Klischees flackern durch, aber wer sich darauf einlässt, wird mit einer temporeichen, charmanten Geschichte belohnt. Ein kleiner Kritikpunkt: Gelegentlich hätte ich mir noch ein bisschen mehr Tiefe bei den Nebenfiguren gewünscht – aber hey, bei diesem Fokus auf Bee und Levi wirkt das fast schon wie Luxus.
Fazit: „Love on the Brain“ ist perfekt für alle, die Romantik mit Substanz und eine Prise nerdiger Genialität mögen, ohne sich in Drama zu verlieren. Ein frischer, kluger Roman mit Herz und Hirn, der Lust auf mehr macht. Ich vergebe solide 4 von 5 Sternen und kann es kaum erwarten, wieder in Hazelwoods Welt einzutauchen.
Klappentext
A #1 LibraryReads and Indie Next Pick!
From the New York Times bestselling author of The Love Hypothesis comes a new STEMinist rom-com in which a scientist is forced to work on a project with her nemesis—with explosive results.
Like an avenging, purple-haired Jedi bringing balance to the mansplained universe, Bee Königswasser lives by a simple code: What would Marie Curie do? If NASA offered her the lead on a neuroengineering project—a literal dream come true after years scraping by on the crumbs of academia—Marie would accept without hesitation. Duh. But the mother of modern physics never had to co-lead with Levi Ward.
Sure, Levi is attractive in a tall, dark, and piercing-eyes kind of way. And sure, he caught her in his powerfully corded arms like a romance novel hero when she accidentally damseled in distress on her first day in the lab. But Levi made his feelings toward Bee very clear in grad school—archenemies work best employed in their own galaxies far, far away.
Now, her equipment is missing, the staff is ignoring her, and Bee finds her floundering career in somewhat of a pickle. Perhaps it’s her occipital cortex playing tricks on her, but Bee could swear she can see Levi softening into an ally, backing her plays, seconding her ideas…devouring her with those eyes. And the possibilities have all her neurons firing. But when it comes time to actually make a move and put her heart on the line, there’s only one question that matters: What will Bee Königswasser do?