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Geheimnisse der Sehnsucht: Milliardär Liebesromane
Key Facts
Kritik
Manchmal begegnet man einem Buch, das einen sofort in seinen Bann zieht – bei „Geheimnisse der Sehnsucht: Milliardär Liebesromane“ von Michelle L. war das bei mir genau so, wenn auch mit gemischten Gefühlen. Die Geschichte beginnt ziemlich klassisch: Ein scheinbar unerreichbarer Milliardär trifft auf ein bodenständiges, nerdiges Mädchen, das eigentlich nur einen Job sucht. Doch schon bald entwickelt sich daraus eine vielschichtige Dynamik, die mehr als nur die übliche „arme Mädchen trifft reichen Mann“-Story verspricht.
Die Hauptfiguren sind sympathisch gezeichnet, gerade die Ich-Erzählerin wirkt angenehm echt mit all ihren Zweifeln und Unsicherheiten – das hat mir besonders gefallen. Man spürt förmlich, wie sie versucht, ihren Platz in einer Welt zu finden, die für sie plötzlich ganz anders aussieht. Der Milliardär ist zwar der klassische „Traummann“, aber eben auch mit einer Tiefe, die mehr zeigt als nur den schnöden Geldbeutel. Der Schreibstil von Michelle L. ist locker und flüssig, lesbar und voller kleiner emotionaler Momente, die den Text lebendig machen. Okay, manchmal hätte ich mir ein bisschen weniger Drama und ein bisschen mehr Realität gewünscht – nicht alles wirkt komplett stimmig, und hier und da schleichen sich Klischees ein, die man so ähnlich schon oft gelesen hat.
Trotzdem schafft es die Autorin, einen schönen Spannungsbogen aufzubauen, der einen dranbleiben lässt, auch wenn manches vorhersehbar bleibt. Gerade Liebesfans, die gerne mal in eine etwas prickelndere Millionärsromanze eintauchen wollen und kein Problem mit romantischen Höhen und Tiefen haben, finden hier ein unterhaltsames Buch. Für Leser:innen, die es etwas subtiler oder origineller mögen, könnte die Geschichte allerdings etwas zu wenig Überraschungen bieten.
Kurzum: „Geheimnisse der Sehnsucht“ wird nicht jede Erwartung erfüllen, aber es ist ein charmantes Buch für alle, die gerne in emotionale, wenn auch vertraute Liebeswelten abtauchen wollen. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen – ein solides, leicht zugängliches Lesevergnügen, das mit einigen liebenswerten Charakteren punkten kann.
Klappentext
Doch dann will er, dass ich ihm meine Jungfräulichkeit gebe.
Er ist ein Milliardär und der begehrteste Mann der ganzen Stadt.
Ich bin nur ein nerdiges Mädchen, das nichts zu bieten hat.
Bei unserem ersten Treffen bezahlte er mich dafür, mich komplett neu zu erfinden, anstatt zu arbeiten.
Ich finde toll, was er für mich getan hat. Aber ich bin es nicht gewöhnt, etwas ohne Gegenleistung zu bekommen.
Er sagt, dass ich schön bin und er gern Zeit mit mir verbringt, und auch ich genieße seine Gesellschaft.
Ich wollte einfach nur für ihn arbeiten, aber er will mehr als das.
Er sucht nach einer Frau, mit der er sich niederlassen und eine Familie gründen kann.
Er sagt, dass er noch niemanden wie mich getroffen hat und mit mir ausgehen will.
Doch ich sollte mir keine Hoffnungen machen. Er ist außerhalb meiner Liga.
Ich weiß, dass ich nicht das bin, was er verdient. Also ist es das Beste, wenn ich verschwinde, ehe ich mich in ihn verliebe.
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