Wenn dir das hier gefiel …
Ein bisschen Freiheit, bitte!
Key Facts
Kritik
Manchmal gibt es Bücher, die sich anfühlen, als kämen sie genau zur richtigen Zeit – und „Ein bisschen Freiheit, bitte!“ von Saskia Louis gehört definitiv dazu. Inmitten des kleinen Städtchens Eden Bay entfaltet sich eine Geschichte voller Herz, Chaos und ziemlich viel Humor, die vor allem eins vermittelt: Das Leben ist nie so planbar, wie wir es gerne hätten.
Im siebten Teil ihrer humorvollen Liebesroman-Reihe begegnen wir Allison Stone, einer Künstlerin, die nach dem Tod ihres Vaters versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen – auch wenn alles irgendwie schiefzugehen scheint. Gegenüber steht Carter Ashcroft, ein Ex-Marine, der eigentlich nur eins will: Ruhe. Doch Allie schafft es mühelos, genau diese Ruhe durcheinanderzubringen. Die Funken zwischen den beiden fliegen, ihre Schlagabtausche machen einfach Spaß – und man leidet und lacht mit ihnen gleichermaßen mit. Was mir besonders gut gefallen hat, ist der lebendige, lockere Schreibstil von Saskia Louis: Er wirkt authentisch, zeitgemäß und nimmt dich mit, ohne dich zu überfordern. Die Charaktere sind dabei keine eindimensionalen Klischees, sondern echte Menschen mit Ecken und Kanten.
Klar, manches wirkt ein bisschen vorhersehbar, und manchmal hätte ich mir gewünscht, der Konflikt zwischen Allie und Carter würde noch ein wenig mehr unter die Haut gehen. Aber genau das macht das Buch auch so angenehm: Es ist keine dramatische Achterbahnfahrt, sondern mehr so ein gemütlicher Ritt durch Herz und Alltag – mit ordentlich Witz im Gepäck.
Kurzum: Wer auf leichte, emotional geerdete Liebesgeschichten mit Charme und Humor steht, die weder zu kitschig noch zu schwer sind, liegt hier genau richtig. Ein Buch, das man zwischendurch verschlingen kann und das einem trotzdem ein gutes Gefühl lässt.
4 von 5 Sternen – ein frecher, herzerwärmender Wohlfühlroman, der Lust auf mehr aus Eden Bay macht.