Das Letzte Schlachtschiff 2
Key Facts
Kritik
Kaum habe ich „Das Letzte Schlachtschiff 2“ von Joshua Tree aufgeschlagen, hat mich die Spannung sofort in ihren Bann gezogen. Die Schlacht um Lagunia ist verloren, und plötzlich fühlt sich der Wettlauf durch das All nicht nur wie ein Kampf ums Überleben an, sondern auch wie ein Wettlauf gegen das Schicksal. Silvea Thurnau, an vorderster Front als kommissarische Kapitänin der Oberon, taucht tief in eine Intrige hinein, die größer ist, als sie zunächst dachte. Ihr Ziel? Die Caesar einholen und Admiral Bretoni für die Entführung ihres Commandanten zur Rechenschaft ziehen. Dabei rückt das Schicksal der Terranischen Föderation immer mehr ins Visier – und das macht den Druck spürbar.
Die Figuren wachsen hier über sich hinaus: Silvea ist eine starke, vielschichtige Protagonistin, deren innere Zerrissenheit und Entschlossenheit gleichermaßen faszinieren. Auch Konrad Bradleys Söhne, Nicholas und Jason, bringen eine frische Dynamik ins Geschehen. Was mich besonders begeistert hat, ist Joshua Trees Sprache: Er schreibt mit einer bunten, lebendigen Ausdrucksweise, die zu keinem Zeitpunkt langatmig wird. Gerade wenn du denkst, du hast den Dreh raus, schlägt die Handlung eine unerwartete Richtung ein. Das sorgt für richtig guten Lesesog.
Kritisch muss ich vielleicht anmerken, dass die Fülle an Charakteren und Handlungssträngen gelegentlich etwas überwältigen kann – da heißt es, wirklich aufmerksam bleiben. Aber mal ehrlich, das ist fast schon Jammern auf hohem Niveau, denn genau diese Komplexität macht auch den Reiz aus.
Alles in allem ist „Das Letzte Schlachtschiff 2“ ein echtes Highlight für alle, die auf galaktische Abenteuer, kluge Charakterzeichnung und unerwartete Wendungen stehen. Wenn du Science-Fiction magst, die dich nicht nur mit Action fesselt, sondern auch mit einem clever konstruierten Plot, dann ist dieses Buch definitiv etwas für dich.
5 von 5 Sternen – ich kann den nächsten Band kaum erwarten!