Wenn dir das hier gefiel …
Love Me, Love Me
Key Facts
Kritik
Wer schon einmal das Gefühl hatte, mitten im Umbruch seines Lebens zu stehen – immer auf der Suche nach dem passenden Platz, neuen Freunden und herausgefunden, dass nicht jeder einem gleich freundlich gegenübertritt – für den dürfte Love Me, Love Me direkt ins Herz treffen. Stefania S. erzählt nämlich von genau diesem Zwischen-drin sein, zwischen Ankommen und Aufbrechen, zwischen Unsicherheit und dem prickelnden Chaos der Gefühle.
Im Zentrum der Geschichte steht June White, die mit ihrer Mutter nach Laguna Beach zieht und sich erneut einem Neuanfang stellen muss – ausgerechnet im letzten Schuljahr! June ist kein Party-Mensch, eher der ruhige Typ mit einer Vorliebe für true Crime-Dokus auf Netflix. Doch entgegen aller Erwartungen fühlt sie sich überraschend schnell willkommen, nur James Hunter, der klassische Bad Boy mit düsterer Vergangenheit, zeigt sich distanziert und reizt sie so ganz nebenbei ordentlich. Mit im Spiel ist auch William, James‘ bester Freund, der mit offenen Armen und ehrlichen Worten glänzt. Was mir an dieser Konstellation besonders gefiel: Die beiden Jungs könnten kaum unterschiedlicher sein, und gerade diese Gegensätze bringen die Story spannend in Schwung.
Stefania S. schreibt so locker und leicht, dass man kaum merkt, wie die Stunden verfliegen. Der Stil ist emotional, aber ohne Kitsch – und genau das macht das Lesen so angenehm. Die Figuren sind authentisch, besonders June mit ihren kleinen Macken und gedanklichen Abenteuern ist herrlich nahbar. Das langsame Entfachen der Gefühle zwischen den Protagonisten, gewürzt mit ein bisschen Rivalität und Geheimnis, erzeugt eine feine Spannung, die Lust auf mehr macht.
Kritisch anmerken würde ich, dass manche Szenen stellenweise etwas vorhersehbar bleiben. Manchmal wünscht man sich ein bisschen mehr Tiefgang bei den Nebenfiguren oder ein wenig frischen Wind abseits der bekannten Tropes. Aber hey, das ist jammern auf hohem Niveau – gerade als Leichter-Lesen-Buch funktioniert Love Me, Love Me hervorragend.
Fazit
Wer Lust auf eine charmante, mitreißende Geschichte hat, in der nicht nur Herzklopfen, sondern auch das echte Leben Platz findet, ist hier genau richtig. Perfekt für Fans von „Opposites Attract“ und „Slow Burn“ – und für alle, die gerne in einer sommerlichen Highschool-Romanze versinken wollen.
Bewertung: 4 von 5 Sternen – Rundum ein schönes Wohlfühlbuch mit kleinen Schwächen, das sich locker wegliest und garantiert nicht langweilt.
Klappentext
Als ihre Mutter wieder einmal umzieht, steht June White in Laguna Beach, Kalifornien, erneut ein Neuanfang bevor. Für sie, die sich lieber in ihrem Zimmer verkriecht und auf Netflix Dokumentationen über Kriminalfälle anschaut, statt auf Partys zu gehen, ist es nie leicht, Freunde zu finden. Besonders nicht im letzten Jahr der Highschool. Doch überraschenderweise geben ihre Mitschüler ihr sofort das Gefühl, willkommen zu sein.
Alle außer James Hunter. Der attraktive James ist der Inbegriff eines Bad Boys mit einer dunklen und bewegten Vergangenheit. Ganz anders sein bester Freund William, der June mit offenen Armen empfängt. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein, doch während einer immer ehrlich zu ihr ist, verbirgt der andere ein großes Geheimnis vor ihr. Und mindestens einer von ihnen bringt ihr Herz aus dem Takt.
"Love me, Love me" von Stefania S. hat bereits die Herzen von Millionen Leser*innen weltweit erobert – jetzt neu als Amazon Prime Video Film!
Enthaltene Tropes: Opposites Attract, Enemies to Lovers, From two different worlds, Love Triangle, Slow Burn
Spice-Level: 2 von 5