Wenn dir das hier gefiel …
Das Haus der glücklichen Träume
Key Facts
Kritik
Manchmal braucht es ein Buch, das einfach anfühlt wie eine warme Umarmung – „Das Haus der glücklichen Träume“ von Ruth Hogan ist genau so ein Wunder. Venetia Hamilton Hargreaves steht nach dem Verlust ihres Mannes an einem emotionalen Scheideweg: Sie hat alles, was man sich wünschen kann, und doch das Gefühl, ihr Leben nicht richtig gelebt zu haben. Plötzlich zieht eine bunte Truppe bei ihr ein – ihr lebensfroher Enkel Kite, die schrullige Schwägerin Swan, die zurückhaltende Haushaltshilfe Liberty Bell und Colin Firth, der achtsame Schäferhund mit dem treuen Blick. Zusammen mit einem geheimnisvollen Ballsaal, der voller Erinnerungen steckt, starten sie eine Reise voller Herz, Humor und einem ordentlichen Schuss Magie.
Was ich besonders mochte, ist Hogans herrlich unangestrengter Stil: Ihr Erzählen fühlt sich leicht an, ohne seicht zu werden, und schafft es, tiefe Emotionen neben lockerem Witz zu platzieren. Die Charaktere sind nicht nur liebevoll gezeichnet, sondern wachsen einem richtig ans Herz – jeder mit seinen Macken und Träumen. Klar, die Geschichte ist bisweilen ein bisschen vorhersehbar, und manche Passagen schwimmen ein wenig in typischer Feelgood-Manier, doch das macht „Das Haus der glücklichen Träume“ keinesfalls schlechter. Es ist eben genau das, was man für ein wenig Durchatmen braucht.
Wer auf Geschichten mit einem starken Gefühl von Zusammenhalt, kleinen Lebensweisheiten und einem Hauch von Nostalgie steht, wird hier sicher glücklich. Wer allerdings auf rasante Plot-Twists oder knallharte Spannung hofft, könnte das Buch als etwas zu sanft empfinden.
Kurz gesagt: Dieses Buch ist ein bezauberndes Wohlfühlpaket, das sowohl Herz als auch Seele streichelt – ideal für jene Tage, an denen man einfach nur ein bisschen mehr Licht und Wärme braucht. Von mir gibt’s dafür starke 4 von 5 Sternen.
Klappentext
"Magisch, lebensbejahend und mit einem Ort, der sich anfühlt wie ein alter Freund." Anton Du Beke
Venetia Hamilton Hargreaves ist frisch verwitwet, hat ein großes Haus, genügend Geld und das Gefühl, die letzten fünfzig Jahre nicht richtig gelebt zu haben. Das ändert sich, als vier neue Mitbewohner bei ihr einziehen: ihr abenteuerlustiger Enkel Kite, ihre verrückte Schwägerin Swan, die schüchterne Haushaltshilfe Liberty Bell und Colin Firth, ein Schäferhund mit sorgenvollem Blick. Als Venetia auch noch einen Ballsaal kauft und damit unversehens die Vergangenheit in ihr Leben eindringt, nimmt das Schicksal seinen Lauf: alte Geheimnisse werden gelüftet, verpasste Gelegenheiten neu ergriffen, und große Träume könnten endlich wahr werden ...
Dieses Buch ist mehr als ein Roman. Es ist ein Zuhause für die Seele.
Für alle Leserinnen von Libby Page, Jenny Colgan und Virginie Grimaldi, "Unser Tag ist heute".