Wenn dir das hier gefiel …
Finding Cinderella
Key Facts
Kritik
Manchmal reicht eine einzige Stunde, um einen Funken Hoffnung auf die große Liebe zu entfachen – genau das passiert in „Finding Cinderella“. Colleen Hoover entwirft hier eine zarte Verbindung zwischen zwei jungen Menschen, deren Beziehung eigentlich zum Scheitern verurteilt ist, weil sie einzig auf Zeit und Fantasie beruht.
Die Geschichte dreht sich um Daniel, der bei einem nächtlichen Treffen mit einem Mädchen, das er später Six nennt, eine Liebeserklärung unter ungewöhnlichen Rahmenbedingungen wagt: Eine Stunde Liebe, ganz ohne Verpflichtungen. Doch was als Spiel beginnt, setzt eine Kette von Gefühlen in Gang, die Daniel mehr als einmal ins Straucheln bringt. Die Charaktere sind lebendig und authentisch, speziell Six mit ihrer eigenwilligen Art sorgt für frische, unvorhersehbare Momente. Hoovers Schreibstil ist locker und emotional, erzeugt dabei aber genügend Tiefe, um das Herz mitzunehmen – ohne dabei kitschig zu werden.
Was mir besonders gefallen hat, war der Konflikt zwischen Realität und Wunschdenken, der durch die „Make-Believe“-Vereinbarung so spannend greifbar wird. Die Kombination aus Romantik und den überraschend ernsten Themen rund um Verletzlichkeit macht das Ganze lesenswert. Allerdings zieht sich die Geschichte an manchen Stellen etwas – als Novelle hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tempo gewünscht. Außerdem hätte ich mir noch etwas mehr Ecken und Kanten bei den Nebenfiguren gewünscht, um die Welt etwas bunter zu machen.
Wer auf emotionale, aber nicht überladene Liebesgeschichten steht und kein Problem mit einem Mix aus Leichtigkeit und Tiefgang hat, ist bei „Finding Cinderella“ genau richtig. Es ist nicht der große Wurf, aber eine schöne, kurzweilige Lektüre für zwischendurch, die noch lange im Hinterkopf bleibt.
3.5 von 5 Sternen – eine nette Novelle, die vor allem Fans von Colleen Hoover nicht enttäuscht, aber auch Neulingen einen sympathischen Einstieg in ihre Geschichten bietet.
Klappentext
A chance encounter in the dark leads eighteen-year-old Daniel and the girl who stumbles across him to profess their love for each other. But this love has conditions: they agree it will last only one hour, and it will be only make-believe.
When their hour is up and the girl rushes off like Cinderella, Daniel tries to convince himself that what happened between them seemed perfect only because they were pretending it was. Moments like that happen only in fairy tales.
One year and one bad relationship later, his disbelief in love-at-first-sight is stripped away the day he meets Six: a girl with a strange name and an even stranger personality. Unfortunately for Daniel, finding true love doesn’t guarantee a happily ever after . . . it only further threatens it.
Will an unbearable secret from the past jeopardize Daniel and Six’s only chance at saving each other?