Something like Love
Key Facts
Kritik
Manchmal begegnet man Büchern, bei denen man sich direkt in die Hauptfiguren hineinversetzt fühlt – „Something like Love“ von Piper Rayne ist genau so eines. Die Geschichte um Ellery und Cooper fängt mit einer jahrzehntelangen Freundschaft an, die mehr sein könnte, als beide zugeben wollen. Ellery als toughe Notärztin und Cooper, der Football-Star mit dem Playboy-Image, harmonieren wunderbar gegensätzlich und doch so nah. Diese Kombination macht das Buch sofort zugänglich und herzlich.
Die Handlung dreht sich um dieses zarte Knistern, das sich über Jahre aufgebaut hat, und ein altes Versprechen, das zwischen Ellery und Cooper steht. Wer mit Romantik auf Augenhöhe und einem Schuss Humor was anfangen kann, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Piper Rayne schreibt so flüssig und lebendig, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Der Dialogwitz trifft genau die richtige Balance zwischen süß und frech, ohne ins Kitschige abzurutschen – ein echtes Plus!
Was mir besonders gefallen hat: Die Charaktere wirken authentisch und ihre Entwicklung wird nachvollziehbar erzählt. Ellery ist nicht der typische „Verletzte Herz“-Kandidat, sondern eine starke, unabhängige Frau, die trotzdem nicht ihre romantische Seite verliert. Cooper überrascht mit seiner ernsten, fast verletzlichen Seite, die gut zum schillernden Sportler-Image passt. Nur an manchen Stellen hätte die Story noch ein bisschen mehr Tiefe vertragen können – gelegentlich fühlt sich das Tempo etwas zu flott an, als ob man eine Mini-Version eines Hollywood-RomComs liest.
Kurz und knapp: Wer Lust auf eine charmante, leichte Liebesgeschichte mit echten Gefühlen und sympathischen Figuren hat, sollte „Something like Love“ definitiv eine Chance geben. Diese Kombination aus Sportler-Romantik und langjähriger Freundschaft macht das Buch zu einer warmen Wohlfühlauszeit für zwischendurch. Für mich gibt’s gute 4 von 5 Sternen – kurzweilig, unterhaltsam, aber eben mit ein bisschen Luft nach oben.