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Hawaii
Key Facts
Kritik
Kaum hatte ich „Hawaii“ von Rebecca Ratliff aufgeschlagen, war ich sofort mittendrin – in einer Geschichte, die sich perfekt anfühlt für diese Momente, wenn das Leben plötzlich ganz anders läuft als gedacht, aber irgendwie genau dadurch besonders wird. Die Hauptfigur erwischt es nämlich ziemlich heftig: Ihre geplante Auszeit, um mal nur an sich zu denken, wird zur Achterbahnfahrt, weil Kole dazwischenfunkt – und mit ihm das komplette Chaos, das man irgendwie liebgewinnt.
Das Buch wirft einen direkt in diese warme, lebendige Inselwelt und begleitet eine Protagonistin, die genauso menschlich und unperfekt ist wie wir alle. Ratliffs Erzählstil ist locker, frisch und punktet mit viel Humor, ohne dabei oberflächlich zu wirken. Besonders gefallen hat mir, wie sie trotz leichter Kulisse starke Emotionalität transportiert, auf eine Art, die nicht kitschig rüberkommt. Kole selbst ist kein stereotypischer Traumtyp, sondern ein Charakter mit Ecken und Kanten, was die ganze Geschichte authentisch macht.
Klar, ein paar Überraschungen sind vorhersehbar, und manchmal hätte ich mir noch ein bisschen mehr Tiefe bei manchen Nebenfiguren gewünscht – dennoch überwiegt das positive Gefühl. Die Story nimmt dich mit auf eine kleine Reise, die nicht nur von Sonne, Strand und Liebe handelt, sondern auch davon, wie man lernt, das Unerwartete zu umarmen.
Wenn du Lust hast auf eine lockere, charmante Geschichte mit Herz und einer Prise Chaos, dann schnapp dir „Hawaii“ und genieße den Trip. Für alle, die gern mal für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen wollen, genau das Richtige.
4 von 5 Sternen – weil es einfach Spaß macht und sich warm anfühlt, auch wenn nicht alles ganz rund läuft.
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