Wenn dir das hier gefiel …
To Touch the Devil: Dunkle Mafia Romance (Deutsche Ausgabe)
Key Facts
Kritik
Von der ersten Seite an wird klar: Hier trifft düstere Mafia-Atmosphäre auf eine Geschichte, die unter die Haut geht. Camila, eine Frau, die gelernt hat, im gefährlichen Spiel der Omertà unsichtbar und doch unwiderstehlich zu sein, zieht sofort in den Bann. Und dann ist da Salvatore D’Angelo – ein Mann, der Autorität ausstrahlt, der kalt und doch brennend zugleich ist. Wenn er von „seiner“ Welt spricht, spürt man die Schwere und Brutalität hinter den Kulissen von Las Vegas, die abwechslungsreich in Szene gesetzt werden.
Anya Sugar weiß genau, wie sie diese Spannung zwischen Macht und Verletzlichkeit, Kontrolle und Leidenschaft aufbauen kann. Die Charaktere sind nicht einfach nur Schablonen – Camila ist stark, aber innerlich zerrissen; Salvatore ein faszinierender Widerspruch aus Härte und Fürsorge. Die Sprache der Autorin fließt flüssig, lebendig und hat diesen gewissen Groove, der einen mitreißt, ohne sich in Klischees zu verlieren. Besonders schön: Die düstere Szenerie wird so gut eingefangen, dass man sie fast riechen kann – Rauch, Whiskey und Gefahr liegen förmlich in der Luft.
Aber, und das gehört ehrlich gesagt dazu: Manchmal stolpert der Plot über ein paar Vorhersehbarkeiten, und bei den Dialogen hätte es an manchen Stellen gern noch schärfer, noch bissiger zugehen dürfen. Trotzdem – gerade wer auf dunkle, intensive Mafia-Romance steht, bekommt hier jede Menge Emotionen und Herzklopfen serviert.
Wer nach einer Geschichte sucht, die nicht nur knallt, sondern auch berührt, und dabei nicht davor zurückschreckt, die Schattenseiten großer Gefühle zu zeigen, wird hier definitiv glücklich. Ein perfekter Einstieg in eine düstere Liebeswelt, bei der man sich immer wieder fragt: Fliehen oder bleiben und sich dem Feuer stellen?
4 von 5 Sternen – spannend, emotional und mit genug Ecken und Kanten, um fast jeden Mafia-Romance-Fan zu begeistern.
Klappentext
Man sagt, Las Vegas sei eine Stadt der Sünder.
Ich singe, um die Teufel abzulenken.
Die Omertà bezahlt mich, um zu lächeln, Seide zu tragen und Whiskey in die Hände von Männern zu gießen, die mir nicht in die Augen sehen. Ich weiß, wie man das Spiel spielt – wie man hübsch und unsichtbar bleibt.
Doch dann betritt er den Raum.
Salvatore D’Angelo.
Sechs Fuß vier Zoll voller Macht, Stille und etwas weit Gefährlicherem als Lust. Er beobachtet mich, als würde er mich bereits besitzen. Er berührt mich, als würde er messen, was ich ihn kosten werde.
Und ich? Ich hätte fliehen sollen.
Aber die Art, wie er meinen Namen sagt, lässt mich alle Regeln vergessen, die ich je gelernt habe.
SALVATORE
Ich bin nicht hier, um mich in eine Frau zu verlieben.
Ich bin hier, um ein Chaos zu beseitigen.
Vegas ist alles Rauch und Spiegel, und die Omertà ist das Kronjuwel der Korruption meiner Familie. Ich habe tausend Frauen gesehen, die versuchen, das Geheimnis zu spielen.
Aber Camila Diaz spielt nicht.
Sie singt, als würde sie leiden. Lächelt, als wäre es eine Drohung.
Und wenn sie mich ansieht, denke ich nicht an Konsequenzen – ich denke daran, wie gut sie mit meinem Namen auf den Lippen aussehen würde.
Sie gehört nicht in meine Welt.
Aber das wird mich nicht davon abhalten, sie hineinzuziehen.
Selbst wenn ich diese ganze Stadt niederbrennen muss, nur um sie zu behalten.
Buch 1 der House of Sin Duet. Nächstes Buch: To Break the Angel