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Florida
Key Facts
Kritik
Kaum ein Buch hat mich in letzter Zeit so spontan mitgerissen wie „Florida“ von Rebecca Ratliff. Man denkt sofort an Sonne, Palmen und entspannte Tage, doch das, was einen wirklich erwartet, ist alles andere als Urlaub – es ist ein wilder Trip durch Emotionen und Abenteuer, der nicht locker lässt. Jake, der mit seiner ungestümen Art ständig für Chaos sorgt, macht die Geschichte lebendig und unvorhersehbar. Wer auf eine leichte Sommerlektüre aus ist, bekommt hier überraschend viel Herzklopfen, Frechheit und Authentizität serviert.
Die Handlung wirbelt durch die sonnige Kulisse Floridas, doch es geht längst nicht nur um den Ort, sondern vor allem um die Menschen darin – ihre Fehler, Unsicherheiten und ihre wilden Momente. Jake als Hauptfigur ist ein Typ, den man entweder liebt oder hasst, aber auf jeden Fall nicht vergisst. Rebecca Ratliffs Schreibstil ist direkt, frisch und so lebendig, dass ich oft das Gefühl hatte, selbst neben den beiden zu stehen, während sie durch das Chaos tanzen. Die lockeren Dialoge und die knackigen Beschreibungen sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Was mich ein wenig gestört hat, war, dass manche Momente knapp davor sind, überdreht zu wirken, quasi als ob die Autorin zu viel auf einmal reinschütten wollte. Ein bisschen mehr Tiefe und zum Durchatmen hätte jeder Szene gut getan. Trotzdem hat die Story so viel Dynamik, dass man diese Schwäche locker verzeiht und einfach mitfiebert.
Wenn ihr also Lust auf einen Roman habt, der mit einem Augenzwinkern und viel Tempo erzählt, bei dem es öfter mal turbulent zugeht und dennoch Platz für Gefühl bleibt, dann ist „Florida“ genau euer Ding. Kein klassischer Sommerroman, sondern eine kleine Achterbahnfahrt voller Überraschungen.
4 von 5 Sternen – locker, lebendig und perfekt für alle, die gern mit Herzklopfen und einem Lächeln lesen.
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