Wenn dir das hier gefiel …
Playing with Forever
Key Facts
Kritik
Manchmal stolpert man über eine Geschichte, die einen sofort packt – bei „Playing with Forever“ war das genau mein Gefühl. Erika Wilde hat hier einen Roman geschrieben, der sich wie eine Mischung aus prickelnder Erotik und spannendem Thriller liest, bei dem man das Buch kaum aus der Hand legen mag.
Im Zentrum steht Chase Noble, der auf den ersten Blick der typische Bad Boy ist – dominant, geheimnisvoll und natürlich total unerreichbar. Und dann gibt es da die Protagonistin, die längst heimlich für ihn schwärmt, aber ihn nie für möglich gehalten hätte. Der erste funkelnde Augenblick in der Players Club-Nacht ist der Startschuss für eine Geschichte, die voller Emotionen, Spannung und unerwarteter Wendungen steckt. Besonders gut gefällt mir, wie die Autorin die Dynamik zwischen „Lehrer“ und „Schülerin“ einfängt – das ist nicht nur ein bisschen prickelnd, sondern liefert auch eine gute Portion Drama und Tiefe.
Der Schreibstil ist flott, modern und bringt die Charaktere lebendig auf den Punkt, ohne sich in unnötigen Ausschweifungen zu verlieren. Man spürt die Hitze zwischen den Figuren, aber auch die Unsicherheiten, die sie ausmachen. Allerdings hätte ich mir an ein paar Stellen etwas mehr Hintergrund zu Chase gewünscht, der wirkt manchmal beinahe zu mysteriös – okay, Geheimnisse sind spannend, aber ein bisschen mehr Input zur Motivation hätte gut getan.
Auch wenn das Setting im Players Club und das Thema „besitzergreifender Alpha“ nicht neu sind, schafft Wilde es, die gängigen Klischees so zu verweben, dass man sich nie ganz in den altbekannten Mustern verliert. Es bleibt aufregend bis zum Schluss – und ja, die Botschaft, die dahintersteckt, ist, dass Liebe eben doch mehr als nur ein Spiel ist.
Fazit: Wer Lust auf eine heiße, emotionale Romanze mit ein bisschen Nervenkitzel hat und sich gern von starken Charakteren mitreißen lässt, ist bei „Playing with Forever“ goldrichtig. Wer allerdings auf klassische Liebesgeschichten ohne Drama steht, sollte vielleicht einen Bogen machen. Für mich eine runde Sache, die ich gerne mit 4 von 5 Sternen bewerte.