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Ein Haus aus Salz und Tränen
Key Facts
Kritik
Schon beim ersten Lesen saugt Einen „Ein Haus aus Salz und Tränen“ förmlich in seinen düsteren Sog – Erin A. Craig schafft es, eine Atmosphäre zu weben, die einem kribbelnd unter die Haut kriecht. Im Zentrum steht Annaleigh, die zusammen mit ihren verbliebenen Schwestern in einem abgelegenen Anwesen an den Klippen lebt. Vier von ihnen sind bereits auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen, und Annaleigh ist fest entschlossen herauszufinden, was dort wirklich vor sich geht. Zwischen geheimnisvollen nächtlichen Festen und einem rätselhaften Fremden, der vielleicht mehr weiß, als er preisgibt, entfaltet sich eine Geschichte voller Geheimnisse und düsterer Magie.
Annaleigh ist eine tolle Protagonistin – klug, mutig und voller widersprüchlicher Gefühle, was sie sehr nahbar macht. Die Schwestern, jede mit ihrer eigenen Persönlichkeit, bringen eine spannende Dynamik in die Geschichte, die immer wieder ins Spannende abrutscht. Erin A. Craigs Stil ist dabei angenehm flüssig, mit einer Prise Märchenhaftigkeit, die genau den richtigen Ton trifft, ohne übertrieben kitschig zu werden. Besonders gut gefallen haben mir die Atmosphäre und das Setting, die mit ihren Klippen, dem Wind und den alten Gemäuern perfekt dieses Gefühl von Isolation und unterschwelliger Bedrohung einfangen.
Natürlich gibt es auch ein paar Kleinigkeiten, die ich anmerken möchte: Die Handlung zieht sich an manchen Stellen ein wenig, und manche Fragen bleiben etwas zu vage – was Fans von klaren Antworten vielleicht stören könnte. Trotzdem sorgt der Mix aus Gothic-Märchen und subtiler Spannung dafür, dass man immer weiterliest.
Wer also Lust hat auf eine spannende Mischung aus dunkler Mystery, Familiengeheimnissen und einem Hauch Magie, der sollte hier unbedingt zugreifen. „Ein Haus aus Salz und Tränen“ ist genau das richtige Buch für alle, die sich gerne in geheimnisvolle Welten entführen lassen, ohne gleich vor lauter Komplexität den Überblick zu verlieren.
4 von 5 Sternen – weil die Geschichte mich gepackt und nicht mehr losgelassen hat, auch wenn der ein oder andere Strang für meinen Geschmack noch hätte eindeutiger sein dürfen.
Klappentext
Nachts peitscht der Wind um das alte Anwesen auf den Klippen, in dem Annaleigh mit ihren Schwestern lebt – jenen, die noch übrig sind. Vier von den zwölf sind bereits durch tragische Unfälle verstorben. Das ist zumindest, was alle glauben. Nur Annaleigh zweifelt, denn sie weiß, was in diesen alten Gemäuern geschieht. Immer wieder beobachtet sie, wie ihre Schwestern sich im Mondschein hinausschleichen, um geheime Bälle von betörender Schönheit zu besuchen. Annaleigh ist nicht sicher, ob sie sie aufhalten oder sich ihren verbotenen Abenteuern anschließen soll. Denn mit wem – oder was – tanzen sie wirklich?
Mitten in alldem kreuzt ein Fremder ihren Weg, der ihr Herz aus dem Takt bringt und mehr zu wissen scheint, als er verrät. Gemeinsam folgen sie den Spuren des Fluchs – immer tiefer in die Dunkelheit hinein, bis die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmen. Doch ist die Wahrheit vielleicht grausamer als jeder Fluch?
»Tauche ein in dieses Märchen.« —Stephanie Garber
Eine düstere Gothic-Märchennacherzählung für Fans von Adalyn Grace und Ava Reid.
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