Cover Der Erbe der Schatten
In Apple Books öffnen Bei Amazon suchen
Preisverlauf
Damit du den aktuellen Preis sofort einordnen kannst.
21 Checks
Aktueller Preis
9,99 €
Aktuell auf Tiefstpreis.
EUR
Zuletzt geprüft
20.07.2026 12:15
Tiefstpreis
9,99 €
Höchstpreis
9,99 €
Durchschnitt
9,99 €
Abstand Tiefstpreis
0,00 €
Mit der Maus über den Verlauf fahren.
21 Messpunkte
Einordnung
Aktuell auf Tiefstpreis.
Deine Regale
Mit Login kannst du Bücher speichern (TBR, Favoriten, …) und bekommst Regal‑Alerts im Newsletter.
Einloggen

Metadaten
Autor:
Erschienen:
2017-11-13
Preis:
9,99 € (EUR)
Apple Store Rating:
4.50/5 (45 Bewertungen)
apple

Der Erbe der Schatten

Key Facts

Erschienen
2017-11-13
Preis
9,99 € (EUR)
Bewertung
⭐ 4.50/5 (45)
Genres
Ähnlich

Kritik

Manchmal passiert es einem beim Lesen, dass man mit großen Erwartungen ins Buch startet – und dann irgendwie doch enttäuscht wird. So ging es mir mit „Der Erbe der Schatten“ von Robin Hobb. Die Geschichte nimmt Fahrt auf, als Fitz Chivalric nach einer herben Niederlage vor nichts zurückschreckt, um seinen Onkel vom Thron zu stoßen und zugleich den scheinbar totgeglaubten Prinzen Veritas findet. Klingt nach einer spannenden Rache- und Heldenreise, oder? Leider bleibt der Funke bei mir nicht so richtig übergesprungen.

Fitz ist der klassische Antiheld, mutig, verzweifelt und doch irgendwie festgefahren in alten Mustern. Und genau da liegt ein Problem: Seine Entwicklung fühlt sich an, als würde man eine Platte immer wieder neu auflegen, nur ohne frische Songs. Die anderen Figuren bleiben blass, fast schon Statisten-Dasein, und der große Konflikt wirkt eher klein und konstruiert. Robin Hobbs Schreibstil ist gewohnt flüssig und bildhaft, keine Frage – aber hier schafft sie es nicht, aus dem altbekannten Plot mehr herauszuholen.

Was mir besonders sauer aufgestoßen ist: Die Welt an sich wirkt halbgar. Es gibt so viel Potenzial, aber das Setting wird nur soweit ausgearbeitet, wie es unbedingt sein muss, ohne echte Tiefe zu entwickeln. Und dann diese wiederkehrenden Rettungen, die Fitz quasi durch Magie und Glück immer wieder aus der Klemme helfen. Das schluckt jede Spannung, weil man genau weiß, dass nichts wirklich schiefgehen kann.

Wenn du Robin Hobb Lieben bist und ihre früheren Werke schätzt, kann es trotzdem spannend sein, das Finale zu lesen – vor allem, wenn du wissen willst, wie Fitz’ Geschichte endet. Wer aber auf mitreißende Fantasyliteratur hofft, die neue Wege geht und Überraschungen bietet, der dürfte hier ernüchtert sein.

Kurz gesagt: „Der Erbe der Schatten“ ist eine enttäuschende Abschlussrunde, bei der einfach zu wenig passiert, um nachhaltig zu fesseln. 2 von 5 Sternen.

Klappentext

Die Legenden erwachen zum Leben.

Fitz Chivalric hat versagt. Sein skrupelloser Onkel hat den Thron der sechs Provinzen an sich gerissen, und der wahre Herrscher, Prinz Veritas, gilt als tot. Fitz bleibt nur noch eines: Rache! Doch wie soll er bis zu dem Mann vordringen, der ihm alles genommen hat? Einem König, geschützt von Soldaten und Magie? Ohne Rücksicht auf sich selbst, treibt Fitz seine Pläne voran. Da erreicht ihn der Ruf eines Todgeglaubten – Prinz Veritas!
Dieses Buch ist bereits unter dem Titel "Die Magie des Assassinen" im Bastei-Lübbe Verlag erschienen und unter dem Titel "Der Nachtmagier" im Heyne Verlag.

FAQ

Die Legenden erwachen zum Leben.Fitz Chivalric hat versagt. Sein skrupelloser Onkel hat den Thron der sechs Provinzen an sich gerissen, und der wahre Herrscher, Prinz Veritas, gilt als tot.…

Wenn du Bücher, Epische Fantasy, Fantasy magst, bekommst du hier einen schnellen Einstieg. Im Store liegt es aktuell bei 4.50/5.

Leserkommentare

Noch keine Bewertungen
Bewertung gibt’s nach Login – so bleibt die Sterne-Statistik sauber. 🙂
Gastkommentare werden kurz geprüft und dann freigeschaltet. Die KI‑Kritik zieht automatisch nach.
Sei die/der Erste. (Aber bitte ohne Spoiler.)

Apple‑Rezensionen (Seed)

übernommen & regelmäßig aktualisiert
thinknew91
⭐ 2/5 · 09.05.2023
Einfallslos, unglaublich langatmig, stereotyp
Leider ist das Finale der Trilogie alles andere als erfreulich: die Welt wird nur soweit aufgebaut, wie unbedingt notwendig, die Lösung ist absurd, die Charaktere entwickeln sich nicht weiter, insgesamt passiert viel zu wenig auf viel zu vielen Seiten, jedes Mal ist es dasselbe Muster: Fitz wird gefangen genommen, natürlich passiert ihm dabei nichts, und jedes Mal wieder wird er wie aus Zauberhand befreit. Insgesamt sind die Charaktere viel zu eindimensional: die Guten sind die guten, die Bösen die bösen, und damit hat es sich. Bis zum Ende konnte die Motivation von Edel nicht wirklich dargelegt werden; Sucht wird als etwas Böses verkannt. Zusätzlich habe ich ein Problem mit dem Frauenbild, welches Hobb hier zeichnet: Kettricken, die bestenfalls mit einem Weirdo als Partner gestraft ist, bleibt die ganze Zeit unterwürfig und ihrem „Gemahl“ ergeben. Molly und v.a. Fitz‘ krankhafte Obsession zu ihr, ist nur Mittel zum Zweck, aber auch nicht so relevant, sie wirklich zu retten, zumindest nicht aus den Augen von Fitz. Generell benimmt er sich wie ein kleines, trotziges Kind, was Molly angeht. Und Merle ist nur da, um die Versuchung für Fitz darzustellen. Wozu Hobb am Ende ihres Romans auch noch eine für mich zu billige Möglichkeit schafft. Einzig Krähe ist interessant, obgleich sie zum Ende hin auch stark abbaut. Sämtliche Mysterien werden einfach nicht beleuchtet sondern nur als Mittel zum Zweck angeführt. Es interessiert einfach niemanden in der Welt, was ich nach 3000 Seiten des Romans erschreckend und auch erbärmlich finde. Die Entfremdeten, Bedrohung seit quasi Seite 1? Bis jetzt weiß niemand, was es mit ihnen auf sich hat. Die Gabe und Alte Macht und wie sie funktionieren? Who cares. Wer sind jetzt die Uralten? Egal. Es wird einfach nichts geklärt bzw. geradezu faul nur soweit entwickelt, wie es zwingend für den Roman notwendig ist. Es werden teilweise neue Mysterien aufgebaut, z.B. wer nun der Narr wirklich ist, aber es scheint niemanden zu interessieren, das aufzulösen. In Teil 2 wurde noch angedeutet, er käme von einem fremden Volk weit aus dem Süden, in Teil 3 hatte Hobb wohl keine Lust mehr, das weiter auszubauen, und hat es komplett gedreht. Generell fand ich auch die Verbindung zwischen Fitz und Nachtauge irgendwann nur noch ätzend. Was sehr gut ist und bleibt, ist der Schreibstil. Insgesamt bleibt mir aber schleierhaft, wie man dieses Werk tatsächlich mit Martin oder Tolkien vergleichen kann, dafür ist es viel zu unambitioniert, weitschweifig und uninteressant.

Deine Regale

Login, um Bücher zu sammeln
Speichere Bücher in Regalen (TBR, Favoriten …) und bekomme passende Empfehlungen.