Wenn dir das hier gefiel …
This could be love
Key Facts
Kritik
Kaum schlägt man „This could be love“ auf, fühlt man direkt die warme Brise Hawaiis – perfekt zum Eintauchen und Abtauchen aus dem Alltag. Die Geschichte von Louisa, dem aufstrebenden Tennis-Shootingstar, der nach einer Verletzung auf der Insel bei ihrer Patentante Kraft tankt, bietet genau diese Mischung aus sportlichen Herausforderungen und einer unwiderstehlichen Liebesgeschichte.
Louisa ist eine sympathische Protagonistin mit Ecken und Kanten – ihre Verletzung, der Druck im Profisport und die typischen Wirrungen der Liebe machen sie glaubwürdig und nahbar. Vince, der attraktive Surfer mit Geheimnissen, spielt die perfekte Gegenfigur, die mit seiner lässigen Art einen tollen Kontrast zur fokussierten Lou schafft. Dass die beiden sich nicht von Anfang an grün sind („Enemies to Lovers“ at its finest!), sorgt für die nötige Würze und charmante Reibung.
Lilly Lucas' Schreibstil ist locker und leicht, ideal für einen entspannten Sommerlese-Ausflug. Der „Hawaii-Vibe“ und die Beschreibung des Surfer-Hostels Ohana liefern ein schönes Ambiente, das zum Träumen einlädt. Die Story ist eher gemütlich als rasant, was Fans von atmosphärischeren New-Adult-Büchern gefallen dürfte – Spannungssuchende könnten sich allerdings stellenweise etwas mehr Drive wünschen.
Ehrlich gesagt, einige Momente wirkten ein bisschen überzogen, etwa Louisas Essgewohnheiten, die man als problematisch interpretieren könnte, ohne dass das Thema richtig angesprochen wird. Auch der Fortschritt der Handlung ist nicht immer gleich mitreißend, so dass die anfänglichen Seiten manche Leser*innen eher schleichen und nicht fliegen lassen. Trotzdem hat „This could be love“ genau den Wohlfühlcharakter, den man von Lilly Lucas erwartet.
Wenn du Lust auf eine leichte, romantische Auszeit mit Strandfeeling, sympathischen Charakteren und einer Prise Spannung hast, die eher sanft daherkommt, dann könnte „This could be love“ dein nächstes Lieblingsbuch werden. Für alle, die es lieber dramatischer und temporeicher mögen, ist’s vielleicht eher was zum Durchatmen als zum Durchrennen.
3 von 5 Sternen – ein charmanter Sommerroman mit Luft nach oben, der vor allem Fans von gemütlicher Wohlfühl-Literatur ans Herz gelegt sei.
Klappentext
Große Träume und Herzklopfen auf Hawaii
Deutschlands Tennis-Shootingstar Louisa ist nach einer Verletzung am Boden zerstört. In der Tennisschule ihrer Patentante Kay auf Hawaii will sie sich voll und ganz auf ihr Comeback konzentrieren. Als sie sich bereits beim ersten Lauftraining am Strand übernimmt, wacht sie ausgerechnet auf der Couch eines attraktiven Surferboys auf. Der ist aber spätestens dann tabu, als sie erfährt, dass es sich bei ihm um Vince Greenfield handelt, mit dem ihre Patentante auf Kriegsfuß steht, weil er in direkter Nachbarschaft zu ihrer Strandvilla ein Surfer-Hostel renoviert. Obwohl sie Kay nicht in den Rücken fallen will, zieht es Louisa immer häufiger zu Vince. Bis sie herausfindet, dass er ein paar wesentliche Kapitel seines Lebens unterschlagen hat ...
Cozy, romantisch, zum Wegträumen und Wohlfühlen
Wie Lilly Lucas' Bestseller-Reihen »Green Valley Love« und »Cherry Hill« macht auch die Hawaii-Love-Trilogie beim Lesen einfach glücklich. Mit dem Surfer-Hostel Ohana gibt es wieder einen traumhaften Wohlfühlort, der in jedem Band der Reihe eine große Rolle spielen wird.
Die New-Adult-Reihe »Hawaii Love« von Lilly Lucas im Überblick:
This could be love (Louisa & Vince: Enemies to Lovers)This could be home (Laurie & Tristan: Grumpy & Sunshine, Enemies to Lovers, Forced Proximity)This could be forever (Millie & Chip: Second Chance Romance, Forced Proximity)