Die Schloss-Schwestern: Strandhaferkuss
Key Facts
Kritik
Manchmal zieht einem eine Geschichte einfach mitten ins Herz – genau das passiert einem bei „Die Schloss-Schwestern: Strandhaferkuss“. Vom ersten Satz an fühlt man sich wie mittendrin im Windsand, die salzige Luft auf der Haut, das rauschende Meer im Ohr und die Schwestern an der Seite. Es ist das große Finale einer Trilogie, in dem nicht nur um ein altes Schloss, sondern um Familie, Vertrauen und Liebe gestritten wird.
Im Mittelpunkt stehen Ebba, Levke und Marie, die plötzlich mit einem mysteriösen Anwärter auf ihr geerbtes Schloss konfrontiert werden. Die Suche nach der Wahrheit ist spannend, führt tief in die Vergangenheit und verwebt geschickt eine geheimnisvolle Schatzlegende mit persönlichen Schicksalen. Ebba hat dabei mit ganz eigenen Gefühlen zu kämpfen, denn ihre Liebe zu Cord wird auf eine harte Probe gestellt – da rollt die Gefühlsachterbahn ordentlich los. Liv Helland schafft es, die Charaktere sehr nahbar zu zeichnen, jede der Schwestern hat dabei ihre ganz eigene Stärke und Tiefe, was den Lesefluss locker und abwechslungsreich macht.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und doch mit genügend Tiefe, um auch die Wendungen emotional mitzunehmen. Ich mochte besonders, wie naturnah und lebendig das Setting beschrieben ist, ohne sich in Details zu verlieren. Man spürt den Wind und die Emotionen gleichermaßen. Einziger kleiner Wermutstropfen: Manche Passagen hätten ruhig etwas knackiger sein können, hier und da zogen sich die Gedankengänge etwas in die Länge – aber hey, das trübt das Lesevergnügen nicht wirklich.
Fazit: Wer Lust auf eine warmherzige, mitreißende Familiengeschichte mit einem Schuss Romantik und einem geheimnisvollen Erbe hat, liegt mit diesem Buch genau richtig. „Strandhaferkuss“ ist ein rundes und stimmiges Finale, das süß, spannend und emotional zugleich ist.
4 von 5 Sternen – definitiv eine Empfehlung für Leserinnen und Leser, die Geschichten mit Herz und ein wenig Abenteuer mögen.
Klappentext
Weit wie der endlose Strand
Ein Unbekannter erhebt Anspruch auf das Erbe der Jensen-Schwestern. Ebba, Levke und Marie fürchten, ihr neues Zuhause zu verlieren. Wer ist der Mann, der ihnen Schloss Süderholt streitig macht? Die Suche nach der Wahrheit führt die Schwestern tief in die Vergangenheit und zur Legende um einen alten Klosterschatz.
Leuchtend wie der goldene Hafer
Ebba ringt unterdessen mit ihren Gefühlen für Cord. Sie liebt ihn noch immer, doch die Hindernisse zwischen ihnen scheinen unüberwindbar. Als er den Schwestern im Kampf um das Schloss beisteht, wird er trotzdem zu ihrer wichtigsten Stütze – bis Ebba etwas über Cord herausfindet, das ihr Vertrauen erschüttert.
Zart wie der letzte Kuss
Als die Schwestern erfuhren, dass sie von ihrem Großvater ein Schloss geerbt haben – und drei Monate dort wohnen müssen, um das Erbe anzutreten – hat sich ihr Leben von einem Tag auf den anderen vollkommen geändert. Nun ist diese Frist beinahe abgelaufen, und jede der drei muss sich die Frage stellen, wie es weitergehen soll. Doch noch ist der Kampf um Schloss Süderholt nicht entschieden. Und in einer dramatischen Nacht offenbart sich schließlich das letzte Geheimnis ihres Großvaters …