Wenn dir das hier gefiel …
Flight of a Beast
Key Facts
Kritik
Sobald man in die Welt von „Flight of a Beast“ eintaucht, fühlt man sich wie in einem spannungsgeladenen Katz-und-Maus-Spiel gefangen – nur viel dunkler und intensiver. Angelina Blosfeld hat hier ein paar so richtig fiese Figuren erschaffen, die einem mit jeder Seite mehr den Atem rauben, wobei die Grenze zwischen Schutz und Bedrohung ständig verschwimmt.
Im Zentrum steht Silver Brown, eine junge Flugbegleiterin, die eigentlich nur ihren Job machen und dabei die Welt ein bisschen erleben will – klingt erstmal ganz harmlos, oder? Doch dann gerät sie in das Netz eines charismatischen, aber gefährlichen Mannes, dessen düstere Seite er nur langsam preisgibt. Er ist nicht einfach nur der smarte Boss, sondern ein regelrechtes „Monster“ mit einer Besessenheit, die einem gleichzeitig Gänsehaut beschert und einen nicht mehr loslässt. Die Chemie zwischen den beiden ist elektrisierend, das Hin-und-Her zwischen Macht, Schutz und Verlangen zieht einen förmlich hinein.
Was mir besonders gut gefiel, ist der flüssige, fast schon mitreißende Erzählstil von Blosfeld – die Geschichte liest sich wie ein atemloses Fliegen durch eine Nacht, in der man ständig überlegt: Wer jagt hier eigentlich wen? Die Dialoge knallen und die inneren Monologe von Silver geben der Handlung eine schöne persönliche Tiefe, ohne zu schwerfällig zu wirken. Außerdem mag ich, dass das ‚Monster‘ nicht einfach ein plattes Bösewicht-Klischee ist, sondern vielschichtig angelegt wurde.
Ein kleiner Wermutstropfen: Manche Wendungen fühlten sich doch ein wenig vorhersehbar an, und hin und wieder hätte die Geschichte ein bisschen weniger Drama gut vertragen. Nichtsdestotrotz tut das der Spannung kaum einen Abbruch – im Gegenteil, genau das sorgt dafür, dass man das Buch fast nicht zur Seite legen will.
Für alle, die auf düstere Romance mit einem Hauch Gefahr und Machtspielen stehen, ist „Flight of a Beast“ genau das Richtige. Wer tiefgründige Charakterstudien erwartet oder ganz viel subtilen Realismus, sollte lieber einen Blick riskieren, aber nicht erwarten, dass alles zart und weichgespült ist. Es ist ein wilder Ritt durch Zerrissenheit und Obsession – und ich kann ihn nur empfehlen.
4 von 5 Sternen.
Klappentext
Ich habe die Aufmerksamkeit eines Monsters geweckt.
Dabei wollte ich nur den Job als private Flugbegleiterin antreten und die Welt bereisen. Doch jetzt ist es zu spät. Ich bin im Netz meines Chefs gefangen, der sein wahres Gesicht hinter einer glänzenden Maske verbirgt. Das Schlimmste daran: Er will mich und deswegen sollte ich weglaufen. Aber ich brauche ihn. Denn jemand verfolgt mich. Ein Schatten aus der Dunkelheit. Und er? Er bietet mir einen Deal an: Seinen Schutz gegen meine Loyalität. Ich weiß, was er ist. Aber vielleicht ist genau das meine einzige Chance. Denn nur ein Monster kann ein anderes Monster besiegen.
Das Monster
Ich bin New Yorks Monster. Sie ist mein Licht in der Dunkelheit. Als meine neue Flugbegleiterin hätte sie nur für mich arbeiten sollen. Stattdessen will ich sie besitzen. Silver Brown: unschuldig, schön, ahnungslos. Doch sie wird beobachtet. Und plötzlich ist sie nicht nur meine Obsession - sie ist in Gefahr. Und ich beschütze, was mein ist. Mit Blut, wenn es sein muss. Denn eines ist sicher: Silver gehört mir. Auch wenn sie es noch nicht weiß.
»Du siehst schön aus, wenn du verängstigt bist, Darling.«