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Autor:
Erschienen:
2026-02-11
Preis:
9,99 € (EUR)
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Der Kommissar und der Mord von Valognes

Kritik

# „Der Kommissar und der Mord von Valognes“ – Ein französischer Krimi mit Herz und Verstand

Schon beim ersten Satz hatte ich das Gefühl, direkt in eine düstere Bretagne-Nacht einzutauchen. Maria Dries schafft es, mit ihrer Geschichte eine geheimnisvolle Atmosphäre zu erzeugen, die sofort fesselt und nicht mehr loslässt. Wer Lust hat auf einen Krimi, der sich zwischen französischem Küstenflair und einem verzwickten Mordfall bewegt, ist hier genau richtig.

Im Mittelpunkt steht Commissaire Philippe Lagarde, ein sympathischer Ermittler, der – frisch verheiratet – nicht nur mit einem mysteriösen Tod eines Pfarrers zu tun hat, sondern auch mit einem Verbrechen, das weit in der Vergangenheit wurzelt. Zwei Morde an Geistlichen werfen Fragen auf, die tiefer gehen als zunächst vermutet. Ohne zu viel zu verraten, nimmt die Handlung einen spannenden Verlauf, der eine gelungene Mischung aus Ermittlungsarbeit, menschlichen Abgründen und subtilen Charakterstudien bietet.

Was mir besonders gefallen hat, ist Dries‘ leichter und zugleich pointierter Schreibstil. Die Beschreibungen der Orte sind stimmungsvoll, ohne dabei zu ausschweifend zu werden, und die Dialoge wirken frisch und authentisch. Philippe Lagarde ist kein abgeklärter, unnahbarer Detektiv, sondern ein Held mit Ecken und Kanten, was ihn sehr zugänglich macht. Besonders angenehm: Die Geschichte verzettelt sich nicht in zu vielen Nebensträngen, sondern bleibt fokussiert, was den Lesefluss wunderbar unterstützt.

Natürlich gibt es kleine Kritikpunkte. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht, besonders in der zweiten Hälfte zieht sich die Handlung manchmal ein wenig. Auch die ein oder andere Nebenfigur bleibt etwas blass – hier hätte mehr Tiefe das Leseerlebnis noch runder gemacht. Aber das schmälert den Unterhaltungswert kaum.

Fazit: Wer Krimis mag, die nicht nur mit schwarzem Humor und Spannung, sondern auch mit einem ganz eigenen Charme überzeugen, sollte „Der Kommissar und der Mord von Valognes“ unbedingt eine Chance geben. Ein kurzweiliger, atmosphärischer Krimi, der Lust auf mehr macht.

Bewertung: ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)

Klappentext

Monsieur le Commissaire ermittelt wieder.

In einer Vollmondnacht stürzt eine Nonne vom Leuchtturm Goulenez auf der Île-de-Sein. Zweiundzwanzig Jahre später und fast vierhundertfünfzig Kilometer entfernt macht Commissaire Philippe Lagarde sich Sorgen: Abbé Jean-Marie ist nicht wie verabredet zum Dîner erschienen. Als er den Geistlichen zu Hause aufsucht, findet Lagarde den Mann erhängt. Schnell stellt sich heraus, dass der Freitod nur inszeniert war. Wer wollte dem Pfarrer Böses? Als sich der Kommissar an die Fersen des Mörders heftet, plant dieser bereits die nächste Tat ... 
Zwei tote Geistliche und ein frisch verheirateter Kommissar, dem ein Mörder keine Ruhe lässt.

FAQ

Monsieur le Commissaire ermittelt wieder. In einer Vollmondnacht stürzt eine Nonne vom Leuchtturm Goulenez auf der Île-de-Sein.…

Was mir besonders gefallen hat, ist Dries‘ leichter und zugleich pointierter Schreibstil. Die Beschreibungen der Orte sind stimmungsvoll, ohne dabei zu ausschweifend zu werden, und die Dialoge wirken frisch und authentisch. Philippe Lagarde ist kein abgeklärter, unnahbarer Detektiv, sondern ein Held mit Ecken und Kanten, was ihn sehr zugänglich macht.

Wer Krimis mag, die nicht nur mit schwarzem Humor und Spannung, sondern auch mit einem ganz eigenen Charme überzeugen, sollte „Der Kommissar und der Mord von Valognes“ unbedingt eine Chance geben. Ein kurzweiliger, atmosphärischer Krimi, der Lust auf mehr macht.

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