Wenn dir das hier gefiel …
Die Midkemia-Saga 3
Key Facts
Kritik
Kaum schlägt man „Die Midkemia-Saga 3“ auf, spürt man die Spannung förmlich in der Luft – Krieg, Verrat und finstere Mächte sind hier keine theoretischen Gefahren, sondern echte Bedrohungen, die richtig unter die Haut gehen. Die Geschichte um Arutha conDoin, der nicht nur als Thronerbe von Rillanon, sondern auch als Lordmarschall des Westens zwischen Macht und dunklen Intrigen steckt, zieht einen sofort in ihren Bann. Ein Mordanschlag auf seine Verlobte und das drohende Unheil durch die furchterregenden Valheru sorgen für eine explosive Mischung aus persönlichen Dramen und epischem Weltenschicksal.
Raymond Feist versteht es meisterhaft, komplexe Charaktere lebendig und glaubwürdig zu zeichnen. Arutha ist ein Held, der nicht nur mit mutiger Entschlossenheit überzeugt, sondern auch mit seinen inneren Konflikten. Pug, der mächtige Magier, bringt zusätzlich eine Portion Geheimnis und Magie ins Spiel, ohne dabei in Klischees abzurutschen. Der Erzählstil ist flüssig, dynamisch und unterhaltsam – ich bin oft einfach mitgerissen worden und wollte unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt. Es gibt diese Momente, in denen man ruhig mal schlucken muss, weil die Dramatik so echt ankommt.
Ein kleiner Wermutstropfen: Manche Passagen ziehen sich ein wenig und hätten ruhig etwas knackiger sein können – gerade bei den politischen Intrigen hätte ich mir öfter einen schnelleren Takt gewünscht. Aber hey, das schmälert den Spaß kaum, wenn man sich erstmal in der Welt eingefunden hat.
Wer Lust auf eine Fantasy-Saga hat, die nicht nur mit Schlachten und Magie aufwartet, sondern auch mit viel Herzblut und wirklich gut durchdachten Figuren, der ist hier genau richtig. Für Fans von epischen Abenteuergeschichten und starken Charakteren eine klare Empfehlung. 4.5 von 5 Sternen – da darf man gespannt sein auf das, was noch kommt.
Klappentext
Arutha conDoin, Thronerbe von Rillanon und Lordmarschall des Westens, soll ermordet werden. Doch der vergiftete Bolzen trifft nicht ihn, sondern seine Verlobte. Selbst der mächtige Magier Pug kann sie nicht heilen. Arutha setzt alles daran, seine Feinde aufzuspüren und ein Heilmittel zu finden. Doch bei dem Mordversuch ging es nicht um die Krone von Rillanon oder um Intrigen bei Hofe. In den Augen seiner Feinde ist Arutha nur ein störendes Insekt. Denn die ebenso mächtigen wie schrecklichen Valheru bereiten ihre Rückkehr in die Welt der Menschen vor, und kein Sterblicher ist ihrer Macht gewachsen …