Love Rules - Geheimnisse
Key Facts
Kritik
Abigail ist eigentlich nicht auf der Suche nach der ganz großen Liebe – zumindest glaubt sie das fest. Als Journalistin soll sie einen Artikel über Millionärs-Romanzen schreiben und steckt dabei plötzlich selbst mitten in so einer Geschichte drin. Von der ersten Begegnung mit Ethan Anderson an spürt man die Funken fliegen und das Kribbeln, das man nur von den besten Liebesgeschichten kennt. Tanja Neise schafft es, eine spannende Mischung aus Gefühl, Drama und Hoffnung zu weben, die einen kaum loslässt.
Die Charaktere sind wunderbar authentisch und zugleich tiefgründig: Abigail wirkt selbstbewusst, manchmal verletzlich, und vor allem unglaublich ehrlich. Ethan ist nicht nur der „coole Millionär“ aus dem Klischee, sondern ein Mann mit eigenen Narben und Ecken und Kanten, was der Story eine schöne Tiefe gibt. Der Schreibstil ist locker und locker, aber nie oberflächlich, und sorgt dafür, dass man regelrecht durch die Seiten fliegt – auch weil man unbedingt wissen will, wie es mit den beiden weitergeht.
Klar, ein paar Klischees schleichen sich hier und da ein, und manche Situationen wirken ein bisschen vorhersehbar. Aber genau das gehört bei so einem Roman ja auch ein bisschen zum Charme. Wer also auf tiefgründige Psychothriller oder komplexe Welten steht, ist hier falsch. Aber wer Lust auf eine moderne, sinnliche Liebesgeschichte mit Ecken und Kanten hat, wird diesen Roman lieben.
Unterm Strich hat „Love Rules – Geheimnisse“ mich mit seiner emotionalen Erzählweise und den sympathischen Figuren total abgeholt. Wer gerne in romantische Wirbelstürme eintaucht und sich dabei ein bisschen Drama gönnt, sollte unbedingt reinschauen.
4 von 5 Sternen – warmherzig, unterhaltsam und mit genügend Herzklopfen.