Wenn dir das hier gefiel …
Dunbridge Academy - Whoever
Key Facts
Kritik
Manchmal fühlt sich ein Buch an wie ein vertrautes Gespräch – genau so ist es bei „Dunbridge Academy - Whoever“ von Sarah Sprinz. Dieses zweite Spin-off aus der Dunbridge-Welt nimmt dich mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt voller Herzschmerz, Vergebung und der Frage, wie man weitermacht, wenn vertraute Wege plötzlich unpassierbar scheinen.
Im Zentrum stehen Cleo und Alexander, deren Geschichte zwischen Liebe und Enttäuschung hin- und hergerissen ist. Cleo kämpft mit den Trümmern ihrer Beziehung, glaubt fest daran, dass sie ohne Alexander besser dran ist – bis er plötzlich wieder auftaucht. Sprinz versteht es, diese komplexe Gefühlswelt authentisch und ohne Kitsch zu erzählen. Die Figuren wirken echt, mit allen ihren Verletzlichkeiten und Zweifeln. Besonders Cleos Stärke und Verwundbarkeit sind bemerkenswert fein gezeichnet, was das Lesen sehr intensiv macht.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und modern, gespickt mit Dialogen, die einem direkt unter die Haut gehen. Man merkt, dass hier jemand mit Herzblut schreibt, der weiß, wie man junge Leute abholt, ohne dabei ins Klischeehafte abzurutschen. Das Tempo ist gut dosiert, auch wenn die ein oder andere Szene manchmal ein bisschen länger hätte sein dürfen – gerade wenn es emotional wird, hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht.
Was nicht ganz gepasst hat: Manche Nebencharaktere bleiben etwas blass, und ein paar Situationen fühlen sich manchmal ein kleines bisschen zu konstruiert an, um dramatisch zu wirken. Aber hey, das schmälert den Gesamteindruck eher nicht, denn die Hauptstory zieht einen komplett rein.
Wenn ihr auf gefühlvolle, aber trotzdem unaufdringliche Liebesgeschichten steht, die mehr sind als nur Romantik – nämlich auch über Schmerz, Selbstfindung und zweite Chancen erzählen – dann ist „Dunbridge Academy - Whoever“ definitiv einen Blick wert. Ein Buch, das sowohl Herzen berührt als auch Raum zum Nachdenken lässt.
Vier von fünf Sternen für eine Story, die weh tut, träumen lässt und vor allem eines schafft: echtes Gefühl auf den Punkt zu bringen.
Klappentext
Cleo Fantino und Alexander Hallendale waren das Paar an der Dunbridge Academy. Jeder wusste, dass sie füreinander bestimmt sind, aber nun, in der Oberstufe, steht Cleo vor den Scherben ihrer Beziehung und ahnt: Sie ist ohne Alexander besser dran. Niemals könnte sie ihm verzeihen, dass er sie im Stich gelassen hat, als sie ihn am dringendsten brauchte. Inzwischen hat Alexander das Internat verlassen. Cleo kann das nur befürworten, doch als sie gerade glaubt, über ihn hinweg zu sein, steht er auf einmal wieder vor ihr, und hinter seiner unnahbaren Fassade bemerkt Cleo schon bald all den Schmerz, den sie teilen. Mit jeder Faser ihres Seins möchte sie ihn hassen - und kann nichts dagegen tun, dass sich ihr Herz noch immer nach ihm sehnt ...
Band 2 der Spin-off-Reihe um die neue Generation an der Dunbridge Academy