Wenn dir das hier gefiel …
Liebe vergeht nicht
Key Facts
Kritik
Manchmal ist es genau diese eine Geschichte, die einem mitten ins Herz trifft – und „Liebe vergeht nicht“ ist so eine Geschichte. Bella Andre entführt uns in die Welt von Ava und Ransom, deren Vergangenheit wie ein Schatten über ihrer Gegenwart liegt. Ava, eine starke, unabhängige Geschäftsfrau, hat sich aus Selbstschutz in eine emotionale Festung zurückgezogen, während Ransom, der charmante Sternekoch, sich damals schmerzlich von ihr abwandte. Dass die beiden ausgerechnet wieder aufeinandertreffen und sich ausgerechnet in einer Notlage aufeinander verlassen müssen, bringt ordentlich Zündstoff in die Geschichte.
Die Chemie zwischen den Figuren knistert förmlich auf jeder Seite. Ava ist nicht einfach nur die typische Heldin, sie hat Ecken und Kanten, was sie umso glaubwürdiger macht. Ransom wiederum ist der Inbegriff eines Mannes, der seine Verletzungen hinter einer charmanten Fassade versteckt. Der Schreibstil von Bella Andre ist schnörkellos, flüssig und so lebendig, dass man das Gefühl hat, das Knistern der sich neu entfachenden Liebe förmlich spüren zu können. Es macht Spaß, die Figuren auf ihrem emotionalen Weg zu begleiten, ganz ohne zu dick aufzutragen oder künstlich dramatisch zu wirken.
Klar, das Rad wird hier nicht neu erfunden – das Liebes-Comeback-Drama mit Hindernissen ist ein bewährtes Rezept. Wer aber genau darauf Lust hat, liebevoll erzählte, sinnliche Romanzen mit echten Gefühlen zu erleben, wird nicht enttäuscht. Manchmal wünscht man sich ein wenig mehr Tiefe bei den Nebenfiguren, aber das schmälert das Gesamtbild kaum.
Kurz gesagt: Wer herzliche, emotional aufgeladene Liebesgeschichten mit einem Hauch Leidenschaft und einer Prise Drama mag, ist hier goldrichtig. Es ist das perfekte Buch für einen Abend, an dem man sich einfach treiben lassen will. Für mich eine klare 4 von 5 Sternen – weil Liebe eben nicht vergeht, sondern manchmal einfach nur eine zweite Chance braucht.