Wenn dir das hier gefiel …
Camelot, King Arthur, Guinevere and Lancelot Set Free: Vampire Romance Merlin and the Sword Excalibur
Key Facts
Kritik
# „Camelot, King Arthur, Guinevere and Lancelot Set Free“ – Vampire, Leidenschaft und das Schwert Excalibur neu entfesselt
Wenn du dachtest, die Artussage sei klassisch und staubtrocken, dann wirf diese Vorstellung ruhig über Bord – denn hier bekommst du Camelot mit einem Blutsauger-Twist, der ordentlich Biss hat. Gleich beim Einstieg fühlte ich mich mitten in einen Mix aus Medieval Fantasy und düsterer Romance katapultiert, der mehr als nur ein bisschen prickelt.
Die Handlung nimmt die altbekannten Figuren King Arthur, Guinevere und Lancelot, wirbelt sie gründlich durch den Vampir-Extractor und serviert einen Liebesdreieck-Salat, der ziemlich viel Potenzial für Drama und Herzschmerz bietet. Merlin taucht als mysteriöser Strippenzieher auf, während das legendäre Schwert Excalibur nicht nur symbolisch eine wichtige Rolle spielt. Alles in allem eine frische Neuinterpretation, die den Leser neugierig macht, wie man eine alte Sage ins Hier und Jetzt mit bissiger Romantik verwandelt.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Kombination der verschiedenen Autorenstimmen: C. Free man, Chrétien de Troyes & Britney Grimm Shakespeare mixen ihre Stile so, dass man eine abwechslungsreiche Erzählweise bekommt, die mal traditionell und dann wieder überraschend modern wirkt. Die Charaktere sind keine steifen Legenden, sondern fühlen sich lebendig an – vor allem die Dreiecksbeziehung zwischen Arthur, Guinevere und Lancelot ist komplex genug, um nicht nur seichtes Gefühlsgeplänkel zu sein.
Der Schreibstil ist locker und flüssig, manchmal fast so, als würde einem eine Freundin die Geschichte erzählen – das macht das Lesen sehr angenehm und schnell. Klar, hier und da hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht, insbesondere bei Nebenfiguren, die ein bisschen blasser blieben. Auch wirkt die Vampir-Romantik nicht immer ganz stimmig innerhalb der mittelalterlichen Welt, aber hey, das gehört wohl zum Charm der vorsichtigen Genre-Experimentierung.
Kurzum: Dieses Buch ist genau das Richtige, wenn du Lust auf eine unkonventionelle, spannende und emotional aufgeladene Neuinterpretation der Camelot-Saga hast – mit einer Prise dunkler Vampire, die die klassische Love-Story gehörig aufmischt. Für Fan-Romantiker, Fantasy-Fans mit Hang zum Düsteren und alle, die gern mal ein bisschen anders in die Artussage eintauchen wollen.
Bewertung: 3,5 von 5 Sternen – Ein mutiges Crossover, das nicht perfekt ist, aber definitiv neugierig macht und Spaß beim Lesen bringt.