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Autor:
Erschienen:
2013-06-10
Preis:
9,99 € (EUR)
Apple Store Rating:
4.00/5 (335 Bewertungen)
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Das Salz der Erde

Kritik

Da sitzt man also mit einem Wälzer von fast 1200 Seiten in der Hand und fragt sich: Schaff ich das wirklich? Bei „Das Salz der Erde“ von Daniel Wolf war diese Sorge zum Glück völlig unbegründet – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte spielt im Oberlothringen des Jahres 1187 und entführt uns mitten hinein in den harten Alltag des jungen Salzhändlers Michel de Fleury. Nach dem Tod seines Vaters übernimmt er das Familiengeschäft und stellt sich mutig den Mächten entgegen, die seine Heimatstadt Varennes mit Armut, Korruption und Angst regieren. Dabei geht es nicht nur um Handel, sondern um Freiheit, Liebe und das „weiße Gold“ – Salz eben, das hier zur Schicksalsmacht wird.

Michel selbst ist eine Figur, die mich von Anfang an gepackt hat: ein Kämpfer mit Herz und Verstand, der sich nicht einfach fügt. Auch die schöne Isabelle bringt eine emotionale Tiefe in den Roman, die weit über die typische Mittelalterromanze hinausgeht. Daniel Wolfs Schreibstil ist so mitreißend und lebendig, dass man die staubigen Handelswege, das Klirren von Schwertern und die Intrigen förmlich spüren kann. Besonders gut gefallen hat mir, wie der Autor die komplexe mittelalterliche Welt nicht nur spannend, sondern auch verständlich aufbereitet – ohne in langatmige Details abzudriften. Die Unterteilung in fünf Bücher und viele kleine Kapitel macht das Lesepensum angenehm und sorgt dafür, dass man immer wieder einen klaren Überblick behält.

Klar, ein Buch dieses Umfangs verlangt etwas Durchhaltevermögen – gelegentlich hatte ich das Gefühl, dass manche Aspekte vielleicht noch ein bisschen knackiger erzählt werden könnten, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Außerdem ist es schön zu sehen, wie liebevoll und solide die historische Recherche ins Fließen gebracht wird, statt auf billige Klischees zu setzen.

Kurzum: Wer Lust auf ein episches Mittelalterdrama hat, das Herz, Hirn und Nervenkitzel gleichermaßen bedient, ist hier genau richtig. „Das Salz der Erde“ bringt alles mit, was ein großartiger historischer Roman braucht – und macht dabei richtig Spaß. Für Fans von detailreichen, packenden Geschichten mit viel Atmosphäre: unbedingt zugreifen!

Fazit: 5 von 5 Sternen – ein echtes Juwel für Liebhaber des Genres.

Klappentext

Ein grandioses Mittelalter-Epos ... um Liebe, Freiheit und das weiße Gold!

Herzogtum Oberlothringen, 1187. Nach dem Tod seines Vaters übernimmt der junge Salzhändler Michel de Fleury das Geschäft der Familie. Doch seine Heimatstadt Varennes leidet unter einem korrupten Bischof und einem grausamen Ritter, der die Handelswege kontrolliert – es regieren Armut und Willkür. Als Michel beschließt, Varennes nach dem Vorbild Mailands in die Freiheit zu führen, steht ihm ein schwerer Kampf bevor. Seine Feinde lassen nichts unversucht, ihn zu vernichten. Nicht einmal vor Mord schrecken sie zurück. Und schließlich gerät sogar seine Liebe zur schönen Isabelle in Gefahr ...

FAQ

Ein grandioses Mittelalter-Epos ... um Liebe, Freiheit und das weiße Gold!Herzogtum Oberlothringen, 1187.…

5 von 5 Sternen – ein echtes Juwel für Liebhaber des Genres.

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übernommen & regelmäßig aktualisiert
Jannibzzt
⭐ 4/5 · 15.06.2026
A la Ken Follet
Wer auf Mittelalter Storys steht, kommt nicht zu kurz. Schön erzählt und geschrieben. Einfache und nicht zu schwere Lektüre.
REM-1957
⭐ 5/5 · 10.06.2023
Mitreißender und spannender Roman
Im Roman werden alle Zutaten für ein gutes Buch in der erforderlichen Menge verwendet. So findet der Leser etwas für Herz, Hirn und Adrenalin. Trotz des immensen Umfangs keinen Moment langweilig.
Thommy28
⭐ 5/5 · 20.11.2018
Beeindruckendes Historienepos - prall, bunt, spannend
Einen - wenn auch sehr kleinen - Einblick in die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung: Da fast 1200 Seiten starke Buch ist in fünf Abschnitte (Buch 1 - 5 genannt) und jede Menge Kapitel unterteilt. Diese Kapitel sind jeweils einem bestimmten Zeitraum und/oder Ort gewidmet. Dies habe ich als sehr förderlich empfunden, gab es doch einen guten Leitfaden durch Zeit und Raum. Der Plot selbst vermag zu überzeugen und strotzt nur so von zahllosen Intrigen, Schurkereien und Händeln, aber auch von tiefen Gefühlen. Bei Letzteren handelt es sich nicht nur (aber natürlich auch) um Liebe, sondern auch um dunklere, bösartige Gefühle. Den Zeitgeist hat der Autor sehr gut eingefangen und die fiktive Geschichte in einen realen historischen Kontext gestellt. Dazu gehört auch, dass neben den "erfundenen Figuren" auch echte historische Persönlichkeiten auftreten. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Schreibweise ist leicht und gefällig und vermittelt einen sehr schönen Eindruck vom damaligen Leben. Manchmal erschien sie mir stellenweise etwas zu "blumig"; fast mit einem Hauch zum Kitschigen. Aber dieser Eindruck ist im Laufe der Geschichte schnell verblasst. Nicht dagegen zu übersehen war, dass die Geschichte denn doch oft ziemlich in die Länge gezogen wurde - da wäre ab und zu mal "weniger mehr" gewesen. Eine Straffung und Kürzung des Buches auf - nun sagen wir mal knapp 1000 Seiten - hätte dem Buch gut getan. Insgesamt aber dennoch ein tolles historisches Buch, dem ich -trotz der Längen - den fünften Stern nicht verweigern möchte.
Technomagier
⭐ 5/5 · 18.07.2017
Eine interessante Darstellung
Dieses Buch hat mich seit langem wieder fasziniert. In kurzer Zeit habe ich es durchgelesen. Ich kann dieses Buch für Interessierte nur weiter empfehlen.
Luna21032013
⭐ 5/5 · 28.07.2016
Spannend
bis zur letzten Seite. Sehr gutes Buch.
Von Isa
⭐ 5/5 · 11.04.2015
Top!!
Ein unterhaltsames und sehr spannendes Buch. Gut und flüssig geschrieben, Historisch gut recherchiert. Sehr viel besser und interessanter als die fliessbandmäßig herunter geschriebenen Romane von Iny Lorenz. Ebenso die Fortsetzung.

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