Wie heiratet man einen Playboy?
Key Facts
Kritik
Bereit für eine turbulente Reise zwischen Amalfis Küste und einem ziemlich hartnäckigen Playboy? „Wie heiratet man einen Playboy?“ katapultiert uns mitten hinein in Erins verzweifeltes Dilemma: Sie will den Verlag ihrer Eltern zurück, doch der knallharte Gio Gallo stellt eine Bedingung, die so absurd ist, dass man darüber erstmal lachen muss – oder eben zusammenzucken. Enzo Rossetti, der angebliche Playboy, ist dabei so charmant wie skrupellos, und genau das macht das Ganze so spannend.
Die Chemie zwischen Erin und Enzo knistert förmlich auf jeder Seite. Erin ist clever, nicht das typische naive Mädchen-von-nebenan-Klischee, sondern jemand, der sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Enzo dagegen spielt den verführerischen Draufgänger mit einer Überraschungsecke – ich hab selten ein so gut ausbalanciertes Gegenspieler-Paar gesehen. Der Schreibstil von Pippa Roscoe und Anike Pahl ist frisch, spritzig und leichtfüßig, perfekt, um locker durch die Seiten zu fliegen. Die Dialoge sitzen, die Situationskomik stimmt, und das Ganze wird nie zu kitschig – das fand ich besonders sympathisch.
Klar, ein paar Wendungen sind vielleicht nicht komplett überraschend, und wer wahre Romantik bombastisch ausschmückt, könnte hier ein bisschen zu kurz kommen. Aber den Charme, den diese Geschichte mitbringt, macht das locker wieder wett. Für mich war das ein kurzweiliger Lesespaß, bei dem man gern mal mit Erin mitfiebert – und sich fragt, wie man selbst in so einer verrückten Lage reagieren würde.
Wenn du Lust auf eine heitere, moderne Liebesgeschichte mit Persönlichkeit hast, die ohne großes Drama auskommt, aber trotzdem Herz zeigt, ist dieses Buch definitiv ein Treffer. Meine Sternebewertung: 4 von 5. Schnell reinschauen und abtauchen – am besten mit ’nem Espresso und Sonnenbrille!