Arztroman Dreierband 1029
Key Facts
Kritik
Wer sich auf eine Mischung aus Herzklopfen, Klinikalltag und zwischenmenschlichen Spannungen freut, wird bei „Arztroman Dreierband 1029“ von Leslie Garber und Sandy Palmer nicht enttäuscht. Drei Geschichten – drei unterschiedliche Blickwinkel auf Liebe, Hoffnung und die Herausforderungen, die der Arztberuf mit sich bringt.
Im Vordergrund stehen gut gezeichnete Charaktere wie Dr. Peter Wagner und Verena Brinkmann, deren Beziehung zwischen hitzigen Auseinandersetzungen und zarten Momenten hin- und herpendelt. Besonders charmant fand ich die kleinen privaten Einblicke, die zeigen, dass auch Ärzte mit ganz normalen Problemen kämpfen – inklusive einer nicht ganz so tierlieben Affäre mit einem eigenwilligen schwarzen Kater. Dieser Mix aus Alltagstrott, medizinischer Dramatik und emotionalen Wirrungen macht das Lesen lebendig und authentisch.
Der Schreibstil ist locker, flüssig und lässt sich wunderbar runterlesen, ohne dabei seicht zu wirken. Man spürt, dass Garber und Palmer Erfahrung im Genre haben und wissen, wie man die Leser:innen bei der Stange hält. Einziger kleiner Wermutstropfen: Manche Passagen wirken ein wenig vorhersehbar und Klischees schleichen sich gelegentlich ein – aber hey, das erwartet man in einem Arztroman ja fast schon und stört den Lesefluss kaum.
Wer also ein Herz für emotionale Liebesgeschichten mit medizinischem Touch hat und sich nicht an bekannten Motiven stört, ist hier genau richtig. „Arztroman Dreierband 1029“ ist unterhaltsam, warmherzig und perfekt für entspannte Lesestunden zwischendurch.
4 von 5 Sternen – solides Feelgood mit Ecken und Kanten, das Spaß macht.
Klappentext
Leslie Garber: Das leisere Wunder
Sandy Palmer: Der Arzt, der neue Hoffnung schenkt
Sandy Palmer: Folge deinem Herzen
"Es tut mir wirklich sehr leid, Schatz, aber ich kann dich nicht begleiten. Ich habe nächste Woche mit einem Kollegen den Dienst getauscht – allerdings soll das nicht zur Gewohnheit werden." Dr. Peter Wagner sah seine schöne Geliebte eindringlich an. Seine dunklen Augen mit den goldenen Punkten darin warben um Verständnis.
"Du bist ein Ekel. Ich weiß wirklich nicht, was mich noch an dich bindet." Verena Brinkmann stand auf und trat dabei Cäsar, dem schwarzen Kater, auf die Pfoten, was dieser mit einem empörten Fauchen quittierte. "Ich weiß wirklich nicht, warum du dich nicht von diesem Vieh trennst", schimpfte Verena weiter. "Deine Affenliebe diesem fetten Vieh gegenüber ist furchtbar. Dabei weißt du genau, dass ich ihn nicht ausstehen kann. Ich bekomme eine schwere Allergie in seiner Nähe!"