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Autor:
Erschienen:
2023-09-26
Preis:
11,99 € (EUR)
Apple Store Rating:
4.00/5 (158 Bewertungen)
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Die Waffen des Lichts

Kritik

Kaum hat man die ersten Seiten von „Die Waffen des Lichts“ aufgeschlagen, fühlt man sich direkt in eine Zeit katapultiert, in der nichts mehr so bleibt, wie es ist. Kingsbridge – ein Ort, der längst kein stilles Mittelalter mehr ist, sondern mitten im Sturm der Industrialisierung steht. Ken Follett und seine Co-Autoren nehmen uns mit auf eine packende Reise durch Fortschritt und Umbruch, geprägt von schuftenden Menschen, knirschenden Maschinen und brodelnden Hoffnungen.

Im Zentrum des Geschehens stehen Figuren wie Sal Clitheroe, Amos Barrowfield oder Kit, die ihren Platz in einer sich rapide verändernden Welt suchen – jede:r mit eigenem Kampf, eigenen Träumen. Die Charaktere sind dabei solide ausgearbeitet, wenngleich sie manchmal etwas mehr Tiefgang verdient hätten, gerade da die Geschichte viele Themen gleichzeitig jongliert. So fühlt sich das Buch stellenweise ein wenig gehetzt an, als wolle es zu viel auf einmal zeigen: Klassenkampf, Krieg, industrieller Fortschritt, Bildung und persönliche Schicksale. Trotzdem schafft der Schreibstil es, lebendig zu bleiben und neugierig zu machen, ohne in altbackene historische Romantik zu verfallen.

Besonders gefallen hat mir, wie sehr die Geschichte den Wert von Bildung und Freiheit ins Zentrum rückt – das ist ein modernes Thema, das wunderbar in den historischen Kontext eingebettet ist und zum Nachdenken anregt. Die Erzählweise ist dabei angenehm flüssig, mit gelegentlichen überraschenden Wendungen, die dann doch Lust aufs Weiterlesen machen. Dass die Handlung zeitweise etwas zerfasert wirkt und manche Nebenstränge etwas blass bleiben, ist mein kleiner Kritikpunkt – aber hey, bei einem so breit angelegten Buch ist das fast unvermeidlich.

Wer also Lust auf einen historischen Roman hat, der mit viel Herzblut und einer Prise politischer Brisanz nicht nur vergangene Zeiten erzählt, sondern auch aktuelle Werte reflektiert, der wird hier definitiv fündig. „Die Waffen des Lichts“ ist kein perfektes Meisterwerk, aber ein solides Stück Unterhaltung mit Anspruch, das gerade Fans von Folletts Kingsbridge-Reihe Freude bereiten wird.

Insgesamt bekommt das Buch von mir gute 3,5 Sterne. Empfehlenswert, wenn ihr Lust auf großes historisches Kino in Buchform habt – mit kleinen Abstrichen bei der Figurenentwicklung und dem erzählerischen Spannungsbogen.

Klappentext

Willkommen zurück in KINGSBRIDGE!

Mit seinem neuesten Roman läutet Ken Follett für die Menschen in Kingsbridge eine neue Ära ein. Eine Ära, in der Tradition und Fortschritt aufeinanderprallen, Klassenkämpfe in alle Teile der Gesellschaft vordringen und der gesamte Kontinent von einem erbitterten Krieg erfasst wird: die Zeit der Industrialisierung.

Fortschritt und Niedergang

Ein industrieller Wandel, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat, ergreift ganz England, auch Kingsbridge, und nimmt denjenigen, die in den Garn- und Tuchmanufakturen arbeiten, die Grundlage ihrer Existenz. Gefährliche neue Maschinen ersetzen die Arbeit von Hand und reißen Familien auseinander.

Krieg und Befreiung

Während die Herrschenden in England alles dafür tun, um ihr Land zur dominierenden Wirtschaftsmacht zu formen, greift in Frankreich Napoleon Bonaparte nach der Macht. Bald schon dürstet es ihn nach mehr: Spanien, die Niederlande, ganz Europa. Ein großer internationaler Konflikt bahnt sich an, immer mehr Männer ziehen in den Krieg. Zugleich stellt sich eine Gruppe von Kingsbridgern - darunter Spinnerin Sal Clitheroe, Tuchhändler Amos Barrowfield, Weber David Shoveller und Kit, Sals ebenso erfinderischer wie eigenwilliger Sohn - dem Kampf einer ganzen Generation. Sie streben nach Bildung und Wissen und kämpfen für eine Zukunft ohne Unterdrückung ...

Fortschritt und Niedergang, Krieg und Befreiung, Liebe und Verrat - in seinem fünften Kingsbridge-Roman rückt Ken Follett erneut ein großes, zeitloses Thema in den Mittelpunkt: den Kampf um Bildung und Meinungsfreiheit.

FAQ

Willkommen zurück in KINGSBRIDGE!Mit seinem neuesten Roman läutet Ken Follett für die Menschen in Kingsbridge eine neue Ära ein.…

Besonders gefallen hat mir, wie sehr die Geschichte den Wert von Bildung und Freiheit ins Zentrum rückt – das ist ein modernes Thema, das wunderbar in den historischen Kontext eingebettet ist und zum Nachdenken anregt. Die Erzählweise ist dabei angenehm flüssig, mit gelegentlichen überraschenden Wendungen, die dann doch Lust aufs Weiterlesen machen.

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übernommen & regelmäßig aktualisiert
Thommy_66
⭐ 5/5 · 27.12.2025
Gut zum Abtauchen
Ein wunderbares Buch, ich fühlte mich, wie den Büchern zuvor, mit hineingenommen in die Zeit.
Leser_0815
⭐ 4/5 · 14.12.2025
In Ordnung
Spannend, aber lange nicht vergleichbar mit voran gegangenen Follett Romanen.
Paulantisch
⭐ 2/5 · 13.03.2024
Leider nicht gelungen
Wie schon der letzte Kingsbridge Roman will auch dieser zu viele Themen der Zeit aufgreifen und kann diesen nicht gerecht werden. Die ersten beiden Teile der Reihe sind wirklich gut weil sie an Ort und Stelle bleiben und sich mit EINEM zentralen Thema befassen. In diesem Buch schafft es Ken Follett nicht mehr den Charakteren genug Tiefe zu geben und den Leser in deren Welt eintauchen zu lassen. Es gibt gute Passagen in denen das Buch Spannung vermittelt und einen mitreißt und dann Passagen in denen so viel passiert, dass der Autor hier nur an der Oberfläche kratzt. Es liest sich dann schon fast wie ein Sachbuch und nicht wie ein Roman… das Ende ist wirklich sehr enttäuschend und eines Ken Follett unwürdig.
wori55
⭐ 4/5 · 06.02.2024
Toller Roman
Wie nicht anders erwartet, ein gut geschriebener und fesselnder Roman.
Skikunibert
⭐ 4/5 · 30.12.2023
Spannend und lehrreich.
Besonders die damaligen Lebensumstände sowie der Wert jedes Einzelnen in der damaligen Zeit können uns den Wert unseres Daseins im heute sehr anschaulich machen.
Marl7777
⭐ 1/5 · 10.12.2023
Langweilig
Selten so ein langweiliges Buch gelesen.

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