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Throne of Glass – Die Erwählte
Key Facts
Kritik
Kaum habe ich die ersten Seiten aufgeschlagen, packte mich diese Geschichte mit voller Wucht – eine junge Assassinin, die aus der Dunkelheit eines grausamen Kerkers katapultiert wird in einen tödlichen Wettkampf um Freiheit und Zukunft. Celaena Sardothien ist alles andere als eine typische Heldin; mit scharfen Klingen und noch schärferem Verstand punktet sie nicht nur im Kampf, sondern auch in der Intrigenwelt des Palastes.
Ohne zu viel zu verraten: Im Mittelpunkt stehen eben nicht nur spannende Duelle, sondern auch die zarten, manchmal komplizierten Bande zwischen Celaena, dem geheimnisvollen Captain Westfall und Kronprinz Dorian. Das Geflecht aus Loyalität, Verrat und aufkeimenden Gefühlen hält die Seitenflatterneffekte zumindest bei mir schlicht und ergreifend am Laufen. Sarah J. Maas‘ Schreibstil ist lebendig, rund und durchdacht – mit einer Prise Humor, die das Fantasyepos leicht und lesbar macht, ohne sich in Kitsch zu verlieren.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Atmosphäre des ganzen Buches: düster, geheimnisvoll und doch voller Energie. Dass Celaena nicht die perfekte Heldin ist, sondern mit Ecken und Kanten glänzt, macht sie äußerst sympathisch und glaubhaft. Andererseits wirkt die Protagonistin stellenweise etwas jung für das, was sie alles durchmacht – das fällt schnell auf und dürfte gerade für ältere Leser:innen ein kleiner Stolperstein sein.
Klar, der Hype um „Throne of Glass – Die Erwählte“ ist mega – und möglicherweise schmeißt der erste Band vor allem für Kenner:innen des Genres noch nicht mit ganz so viel Tiefe um sich, wie man es von einer epischen Fantasy-Saga erwarten könnte. Einige Charakterentwicklungen fühlen sich anfangs etwas… naiv an, und manchmal fragt man sich, wie die junge Assassinin trotz jahrelanger harten Trainings dann doch hin und wieder in emotionalen Stolperfallen landet.
Dennoch: Wer Lust hat auf ein spannendes Fantasy-Abenteuer mit actiongeladenen Szenen, einer starken Heldin und einem königlichen Liebesdreieck, sollte unbedingt reinschauen. Die Mischung stimmt, der Erzählfluss auch, und die Neugier bleibt bis zur letzten Seite wach.
Insgesamt ein klarer Griff für Fans von temporeicher Fantasy mit Herz und Klinge. Deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen. Eine tolle Lektüre, die man sich nicht entgehen lassen sollte – vor allem, wenn man bereit ist, sich auf eine faszinierende Heldin einzulassen, die längst nicht perfekt, aber dafür unglaublich fesselnd ist.
Klappentext
Celaena Sardothien ist jung, schön und zum Tode verurteilt. Doch dann taucht Chaol Westfall, Captain der Leibgarde, auf und bietet ihr eine einzige Chance zum Überleben. Kronprinz Dorian hat sie dazu ausersehen, einen tödlichen Wettkampf zu bestreiten: Wenn es ihr gelingt, für ihn 23 kampferprobte Männer zu besiegen, wird sie ihre Freiheit wiedererlangen. Beim gemeinsamen Training mit Captain Westfall findet sie immer mehr Gefallen an dem jungen, geheimnisvollen Mann. Und auch der Kronprinz lässt sie nicht kalt. Zeit, über ihre Gefühle nachzudenken, bleibt ihr allerdings nicht. Denn etwas abgrundtief Böses lauert im Dunkeln des Schlosses – und es ist da, um zu töten.
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»Das Reich der sieben Höfe«
»Crescent City«
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