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Metadaten
Autor:
Erschienen:
2012-03-19
Preis:
4,99 € (EUR)
Apple Store Rating:
4.50/5 (1687 Bewertungen)
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BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

Kritik

Wer hat nicht schon mal darüber nachgedacht, was passieren würde, wenn plötzlich das Licht ausgeht – und für länger? Marc Elsberg wirft uns in „BLACKOUT - Morgen ist es zu spät“ mitten hinein in genau dieses erschütternde Szenario: Europas Stromnetze brechen zusammen, und der Alltag verwandelt sich in ein Katz-und-Maus-Spiel ums nackte Überleben.

Im Zentrum steht der italienische Informatiker Piero Manzano, ein absoluter Tüftler mit einer vagen Ahnung von einem Hackerangriff, der vergeblich versucht, die Behörden zu alarmieren. Und dann ist da noch Europol-Kommissar Bollard, der langsam, aber sicher auf Manzanos Seite zieht – doch die Schatten hinter den Kulissen werden immer dunkler. Elsberg erzählt hier nicht nur einen Thriller, sondern liefert auch ein hervorragend recherchiertes Bild eines technologischen Albtraums, der einem direkt unter die Haut geht.

Der Spannungsbogen hält von der ersten bis zur letzten Seite, wobei Elsbergs Stil angenehm klar und verständlich bleibt – technische Details gehen ins Ohr, ohne zu überfordern, und sorgen dafür, dass die Geschichte greifbar und glaubwürdig wirkt. Mir persönlich hat es besonders gefallen, wie glaubhaft die Figuren gehandhabt sind: Sie wirken authentisch, verletzlich und entwickeln sich realistisch im Chaos, ohne dabei in Klischees zu verfallen.

Natürlich ist das Buch keine hollywoodreife Actionorgie, sondern eher ein nüchternes, fast beängstigendes Gedankenexperiment mit viel Tiefgang. Man merkt manchmal deutlich die Gewichtung auf Fakten und Erklärungen – was in der Mitte der Handlung ein klein wenig zäh wirken kann. Für Leser, die auf schnelle, enge Action warten, könnte es hier etwas langatmig werden. Aber wer Interesse an einem gut durchdachten, realitätsnahen Thriller hat, wird das packend finden.

Klar, an manchen Stellen, etwa bei der technischen Umsetzung des Blackouts, darf man das ein oder andere Augenzwinkern in Kauf nehmen – das gesamte Szenario wirkt zwar sehr stimmig, aber Logik-Fans könnten hier kleine Stolpersteine entdecken. Trotzdem: Elsberg schafft es, die Verletzlichkeit unseres modernen Lebens eindrucksvoll vor Augen zu führen und regt zum Nachdenken an, ohne dabei den Unterhaltungswert zu verlieren.

Wenn du also Lust auf einen spannenden, intelligenten Thriller hast, der technologische und gesellschaftliche Abhängigkeiten gnadenlos offenlegt, bist du hier goldrichtig. Sicher kein leichtes Buch zum Runterlesen, aber definitiv eines, das im Gedächtnis bleibt.

4,5 von 5 Sternen – ein Thriller, der wachrüttelt und befähigt, die eigene Komfortzone zu hinterfragen. Wer also mal einen Nervenkitzel mit Tiefgang sucht, sollte unbedingt zum Blackout greifen.

Klappentext

„800 Thriller-Seiten vom Feinsten, auf denen Elsberg es versteht, ein erschreckendes und erschreckend realistisches Bild eines Blackouts zu zeichnen.“ ntv.de

An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, die Behörden zu warnen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in Manzanos Computer dubiose Emails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken. Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist. Unterdessen liegt ganz Europa im Dunkeln, und der Kampf ums Überleben beginnt …
Von Bild der Wissenschaft zum spannendsten Wissensbuch des Jahres 2012 gekürt — "Elsberg flicht vier Handlungsfäden zu einem atemberaubenden Spannungsstrang zusammen."

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FAQ

„800 Thriller-Seiten vom Feinsten, auf denen Elsberg es versteht, ein erschreckendes und erschreckend realistisches Bild eines Blackouts zu zeichnen.“ ntv.deAn einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout.…

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Leserkommentare

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übernommen & regelmäßig aktualisiert
HewTune
⭐ 5/5 · 15.06.2025
Spannend und extrem realistisch
Erschreckender und fesselnder Page-Turner, passt zu den Herausforderungen unserer Zeit, wirkt streckenweise wie eine reale Dokumentation, sehr empfehlenswert!
MacBlack
⭐ 2/5 · 11.03.2024
Langatmig und unrealistisch
Langatmiger, in sich selbst widersprüchlicher Roman, der noch nicht einmal erklären kann, wie es technisch möglich sein soll, den beschriebenen Blackout zu starten: Wie können Steuerbefehle von außen in smarte Stromzähler eingegeben werden und diese sich dann auch noch von Zähler zu Zähler weiterverbreiten? Es folgen sich ständige wiederholende Beschreibungen über das Zusammenbrechen von Strom-Netzwerken, die nicht wieder stabilisiert werden können, sowie über eine Unzahl an Konferenzen, die zu nichts führen. Erst nach über einem Drittel des Romans werden die Konsequenzen eines längeren Stromausfalls deutlicher beschrieben. Dabei wird ein Blick auf Betroffene, die nicht wie die Protagonisten das Vorrecht einer Sonderversorgung genießen, vermieden. Je nach erzählerischem Bedarf funktioniert die Kommunikationsinfrastruktur oder auch nicht. Genauso wenig überzeugend ist es, dass die Protagonisten anfänglich Busse und später Taxen nutzen können, um voran zu kommen, obwohl Tankstellen nicht mehr bzw. noch nicht arbeiten. Der Roman ist daher, gerade weil er vorgibt, eine mögliche Realität widerzuspiegeln, schwerlich ernst zu nehmen. Zumal die Voraussetzungen für das Eintreten eines solchen kontinentumspannenden Szenarios wohl kaum herbeizuführen sind. Diesen Roman kann man (so wie viele Horrorfilme) nur „genießen“, wenn man seinen Verstand nicht mitlaufen lässt.
hzuikgrdd
⭐ 4/5 · 16.11.2023
Lesenswerter Roman
Das Buch beschreibt in seiner Story einmal mehr wie anfällig, hilflos und selbstzerstörerisch die Menschheit bei großen Krisen sich verhält und wie abhängig sie sich von Technologien macht. In einer Zeit wo sich das Weltklima verändert und man dies auch nicht mehr aufhalten kann, sondern sich anpassen muss, wo Kriege, Wirtschaftskrisen und der dauernde Machtkampf der Systeme unseren Alltag bestimmen, beschreibt die Geschichte wiederum recht gut, das nicht grundsätzlich alle Hoffnung verloren sein muss und so lange die Welt sich dreht es weiter geht.
MaitreVince
⭐ 5/5 · 10.09.2023
Spanned bis zum Schluss
Lohnt :)
Schimi_0
⭐ 4/5 · 26.08.2023
Fast realistisch
Spannend, ernsthaft, regt zum Nachdenken an.
mikelhamm
⭐ 5/5 · 21.03.2023
Blackout
Anfangs sehr technisch in der Exposition von Strukturen von Strom Netzwerken und mit einer Vorstellung von vielen Charakteren, was etwas Konzentration verlangt, aber dann dramaturgisch exzellent aufgebaut, spannend und informativ bis zum Ende. Ich freu mich, dass mein Lichtschalter so selbstverständlich das Licht anschaltet!!