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Autor:
Erschienen:
2014-11-14
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Rich Dad Poor Dad

Kritik

Schon beim ersten Kapitel fühlt man sich fast wie heimlich dabei, wenn Robert T. Kiyosaki zwischen zwei Welten pendelt: dem „armen“ Denken seines leiblichen Vaters und dem „reichen“ Blick seines besten Freundes, den er liebevoll Rich Dad nennt. Diese persönliche Geschichte macht das Thema Geld nicht nur greifbar, sondern auch richtig spannend – kein trockenes Finanzbuch, sondern ein echtes Lebenserlebnis.

Im Kern erzählt Kiyosaki, warum viel Wissen über Schulbücher nicht automatisch Wohlstand bedeutet und weshalb es wichtig ist, den Unterschied zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zu verstehen. Sein Rich Dad ist nicht einfach nur eine Figur, sondern eine Art Mentor, der mit klaren, oft überraschenden Einsichten vermittelt, wie Geld für dich arbeiten kann, statt andersherum. Die Erzählweise ist locker, der Ton direkt und unkompliziert, ohne dabei oberflächlich zu wirken. Man merkt, dass hier jemand wirklich möchte, dass seine Leser:innen etwas lernen – ohne erhobenen Zeigefinger, sondern mit einer guten Portion Ehrlichkeit und Humor.

Was mir besonders gefallen hat: Kiyosaki schafft es, komplexe Finanzkonzepte ganz einfach rüberzubringen, und seine Geschichte bleibt im Kopf. Trotz dieser Stärke stolpert das Buch ab und zu über Wiederholungen und etwas antiquiertes Denken – manche Tipps wirken heute ein bisschen zu sehr auf Unternehmertum gepolt und passen nicht für alle Lebenssituationen. Zudem ist der narrative Aufbau manchmal etwas springend, was das Lesen stellenweise stocken lässt. Aber mal ehrlich, wer erwartet schon einen klassischen Roman hier?

Für alle, die ihre Einstellung zu Geld und finanzielle Bildung auflockern wollen und keine Angst vor neuen Denkanstößen haben, ist „Rich Dad Poor Dad“ ein echter Eye-Opener. Wer hingegen konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder tiefe Wirtschaftsanalyse erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein. Für mich persönlich war es ein sehr inspirierender Anstoß, der ein Nachdenken über Geld und Erfolg auf eine ganz neue Ebene gehoben hat.

4 von 5 Sternen – ein Buch, das man gerne zur Hand nimmt, wenn man bereit ist, das eigene Finanzdenken zu hinterfragen und mutig neue Wege entdecken möchte.

Klappentext

Warum bleiben die Reichen reich und die Armen arm? Weil die Reichen ihren Kindern beibringen, wie sie mit Geld umgehen müssen, und die anderen nicht! Die meisten Angestellten verbringen im Laufe ihrer Ausbildung lieber Jahr um Jahr in Schule und Universität, wo sie nichts über Geld lernen, statt selbst erfolgreich zu werden. Robert T. Kiyosaki hatte in seiner Jugend einen "Rich Dad" und einen "Poor Dad". Nachdem er die Ratschläge des Ersteren beherzigt hatte, konnte er sich mit 47 Jahren zur Ruhe setzen. Er hatte gelernt, Geld für sich arbeiten zu lassen, statt andersherum. In Rich Dad Poor Dad teilt er sein Wissen und zeigt, wie jeder erfolgreich sein kann.

FAQ

Warum bleiben die Reichen reich und die Armen arm? Weil die Reichen ihren Kindern beibringen, wie sie mit Geld umgehen müssen, und die anderen nicht!…

Was mir besonders gefallen hat: Kiyosaki schafft es, komplexe Finanzkonzepte ganz einfach rüberzubringen, und seine Geschichte bleibt im Kopf. Trotz dieser Stärke stolpert das Buch ab und zu über Wiederholungen und etwas antiquiertes Denken – manche Tipps wirken heute ein bisschen zu sehr auf Unternehmertum gepolt und passen nicht für alle Lebenssituationen.

Wenn du Lust auf einen spannenden Page‑Turner hast, ist das ein guter Start.

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