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Autor:
Erschienen:
2026-02-23
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Alexander

Kritik

Es ist selten, dass ein Buch dich sofort in eine andere Welt katapultiert und dabei auch noch zum Nachdenken anregt – „Alexander“ von Ferdinand von Schirach schafft genau das auf ganz charmante Weise. Die Geschichte führt uns in die antike Stadt Kaliste, wo ein Junge beauftragt wird, „gute Gesetze“ zu finden, um Tyrannei und Ungerechtigkeit endlich den Garaus zu machen. Alexander, der kluge und neugierige Protagonist, trifft auf eine bunte Mischung aus Figuren – vom Orakel bis zum Philosophen – und setzt so ganz nebenbei das Fundament der Demokratie zusammen.

Ferdinand von Schirach versteht es, ein komplexes Thema für Kinder (und Erwachsene, keine Sorge) zugänglich und spannend aufzubereiten – locker, ehrlich und mit einer Prise Humor, die dem Ganzen das Schwere nimmt. Besonders begeistert hat mich, wie viel Fingerspitzengefühl in der Erzählweise steckt: Die Figuren sind liebevoll skizziert, die Dialoge lebendig und das Tempo angenehm, sodass keine Langeweile aufkommt. Dazu die farbigen Zeichnungen des Autors selbst, die dem Buch noch ein zusätzliches warmes Flair verleihen.

Ein kleiner Kritikpunkt ist vielleicht, dass man als erwachsene Leserin manchmal gerne noch mehr Tiefgang oder überraschende Wendungen gehabt hätte – das Buch bleibt sehr direkt und simpel, was natürlich dem jungen Publikum geschuldet ist, aber uns Erwachsene ab und an etwas nüchterner zurücklässt. Dennoch ist das eigentlich kein Manko, sondern eher eine bewusste Ausrichtung.

Wer auf der Suche nach einem Buch ist, das Wissen über Demokratie ohne erhobenen Zeigefinger rüberbringt – und dabei noch wunderbar unterhaltsam ist –, sollte „Alexander“ unbedingt eine Chance geben. Es macht nicht nur Spaß, sondern regt auch zum Weiterdenken an. Für Familien, Schulen oder alle, die Jugendlichen einen Zugang zu gesellschaftlichen Themen bieten wollen, eine echte Empfehlung.

Bewertung: 4 von 5 Sternen – nahbar, klug und wunderbar erzählt.

Klappentext

Warum Demokratie? Ferdinand von Schirachs erster Kindertitel, von ihm selbst gelesen

Wie können wir friedlich miteinander leben? Anhand der Geschichte eines Jungen aus der antiken Stadt Kaliste, erklärt Ferdinand von Schirach die Grundzüge der Demokratie.
Alexander wird von den Einwohnern seiner Heimatstadt Kaliste der Auftrag erteilt, "gute Gesetze" zu finden. Nie wieder soll eine Tyrannei möglich sein, und nur einem Kind traut man zu, frei von Vorurteilen gerechte Regeln für das Zusammenleben zu finden. Alexander macht sich also auf den Weg und spricht mit ganz unterschiedlichen Menschen: einem Orakel, einem Modeschöpfer, einem Soldaten und einem echten Philosophen. Nach und nach kommt er so den Prinzipien der Demokratie auf den Grund. Doch die Zeit drängt, denn der König des Nachbarreiches droht, die Stadt zu überfallen – und nur Alexander kann das verhindern, wenn er rechtzeitig gute Gesetze nach Hause bringt.

Klug, einfühlsam und humorvoll: Das erste Kinderbuch von Ferdinand von Schirach, von ihm selbst gelesen! Mit liebevollen farbigen Zeichnungen des Autors und Downloadcode zum digitalen Hörbuch im Booklet.

Ungekürzte Lesung mit Ferdinand Schirach
2h 20min

FAQ

Warum Demokratie? Ferdinand von Schirachs erster Kindertitel, von ihm selbst gelesenWie können wir friedlich miteinander leben?…

Wenn du Lust auf einen spannenden Page‑Turner hast, ist das ein guter Start.

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