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Autor:
Erschienen:
2013-09-09
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Eine kurze Geschichte der Menschheit

Kritik

Manchmal braucht es ein Buch, das einem den Boden unter den Füßen wegzieht – und genau das passiert, wenn man „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ von Yuval Noah Harari aufschlägt. Gleich zu Beginn fühlt man sich auf eine rasante Reise mitgenommen, die vom unscheinbaren Anfang des Homo sapiens zu dessen unaufhaltsamer Dominanz auf der Erde führt. Dieses Buch macht Geschichte plötzlich greifbar und lebendig, ganz ohne staubige Faktenlast.

Harari nimmt uns bei der Hand und erzählt nicht einfach nur die Story vom Menschen, sondern zeigt uns auch, warum wir sind, wie wir sind. Dabei sind es keine Helden in klassischen Sinn, die im Mittelpunkt stehen, sondern unser aller Vorfahren – eben die Menschheit als komplexes, oft widersprüchliches Ganzes. Besonders faszinierend ist die unglaubliche Wendung vor rund 70.000 Jahren, die dem Homo sapiens zum „Herrscher des Planeten“ machte. Man merkt, wie detailversessen Harari recherchiert hat, ohne dabei den Erzählfluss kaputtzumachen. Sein Stil ist locker, fast spielerisch, und schafft es, komplexe Zusammenhänge ganz nebenbei verständlich zu machen.

Was mir richtig gut gefallen hat: Harari schimpft nicht, er erklärt. Er bewahrt einen gewissen Abstand, ohne kalt zu wirken. Dadurch wird das Buch zu einem spannenden Mix aus Wissenschaft und spannendem Sachbuch – perfekt für alle, die mehr über unsere Wurzeln erfahren wollen, ohne beim Lesen einzuschlafen. Okay, zugegeben, manchmal hätte ich mir noch ein paar mehr praktische Beispiele oder visuelle Herleitungen gewünscht, damit die abstrakten Gedankengänge noch fassbarer werden. Aber hey, das ist Jammern auf hohem Niveau.

Kurz gesagt: Wer neugierig auf das große Ganze ist und Spaß daran hat, die Geschichte der Menschheit mal aus einer ganz neuen Perspektive zu entdecken, findet hier genau das richtige Buch. Für alle, die wissen wollen, wie wir zu dem wurden, was wir heute sind, ist Hararis Werk ein echter Volltreffer.

4 von 5 Sternen – ein brillanter Überblick, der inspiriert und nachdenklich macht.

Klappentext

Eine kurzweilige Reise durch 2 Millionen Jahre

Vor 100.000 Jahren war der Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70.000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herrn des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ.
Vollständige Lesung mit Jürgen Holdorf

FAQ

Eine kurzweilige Reise durch 2 Millionen JahreVor 100.000 Jahren war der Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen.…

Wenn du Lust auf einen spannenden Page‑Turner hast, ist das ein guter Start.

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