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Autor:
Erschienen:
2025-10-27
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Die stille Heldin

Kritik

Manchmal braucht es einfach eine Geschichte, die einen mitten ins Herz trifft – und genau das gelingt Hera Lind mit „Die stille Heldin“. Die Erzählung entführt uns ins Jahr 1905 nach Runau, wo Helene, eine junge Frau, unter schwierigen Umständen zur Mutter von zwölf Kindern wird – sechs davon aus einer Ehe, die von Härte geprägt ist, sechs weitere mit dem Mann, den sie wirklich liebt. Die Schatten des Krieges legen sich schwer auf ihre Familie, Verluste und Schicksalsschläge türmen sich auf, doch Helene lässt nicht locker.

Helene ist kein perfides Vorzeigebild, sondern eine richtig greifbare, komplexe Figur. Man spürt ihre Verletzlichkeit und ihren unbeugsamen Willen fast körperlich. Hera Linds Schreibstil ist zugänglich, ehrlich und voller Wärme – das macht das Lesen trotz der schweren Themen nicht erdrückend, sondern sehr lebendig. Besonders schön fand ich, wie sie den Spagat schafft zwischen persönlichem Drama und großen historischen Umbrüchen. Das sorgt für echtes Kopfkino und hält bei der Stange.

Einziger kleiner Wermutstropfen: Manchmal hätten ein paar Kapitel etwas knackiger sein können, stellenweise schlich sich eine kleine Wiederholung ein. Aber das schmälert den Gesamteindruck kaum, denn die Emotionen und die Geschichte nehmen einen komplett gefangen. Wer sich auf Familiengeschichten einlässt, die nicht bloß oberflächlich bleiben, und ein Herz für starke Frauenfiguren hat, ist hier genau richtig.

Fazit: Ein berührendes Buch über Leid, Liebe und Überlebenswillen, das sich trotz dunkler Zeiten mit viel Menschlichkeit zeigt. Ideal für alle, die Geschichte durch persönliche Schicksale erleben wollen. Dafür gibt’s von mir 4 von 5 Sternen – ganz klare Leseempfehlung!

Klappentext

Eine starke Mutter. Ein ungewolltes Mutterkreuz. Ein Schicksal in Zeiten des Krieges.

Runau, 1905: Die junge Helene wird gezwungen, den gewalttätigen Großbauern Otto zu heiraten. Ihre Ehe ist vom Patriarchat geprägt. Auch ihre Söhne müssen für den Vater schuften wie Arbeitssklaven. Als Otto im Ersten Weltkrieg fällt, versorgt die sechsfache Mutter den Bauernhof allein. Mit ihrer großen Liebe, dem Grenzsoldaten Ewald, bekommt sie sechs weitere Kinder. Bald aber stellt der erstarkende Nationalsozialismus die Familie vor eine Zerreißprobe. Helene verliert durch Unfälle, den Zweiten Weltkrieg und ein grausames Kriegsverbrechen sechs ihrer zwölf Kinder. Und doch bewahrt sie sich ihr großes Herz, das schließlich auf eine letzte schwere Probe gestellt wird.
Hera Lind führt auf zutiefst bewegende Weise das unfassbare Leid einer Mutter im Krieg vor Augen – und feiert zugleich mit dieser einzigartigen Familiengeschichte die Liebe.

leicht gekürzte Lesung mit Yara Blümel
9h 58min

FAQ

Eine starke Mutter. Ein ungewolltes Mutterkreuz.…

Ein berührendes Buch über Leid, Liebe und Überlebenswillen, das sich trotz dunkler Zeiten mit viel Menschlichkeit zeigt. Ideal für alle, die Geschichte durch persönliche Schicksale erleben wollen. Dafür gibt’s von mir 4 von 5 Sternen – ganz klare Leseempfehlung!

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