Cover Totenfang - David Hunter, Band 5 (Ungekürzte Lesung)
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Autor:
Erschienen:
2016-10-14
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Totenfang - David Hunter, Band 5 (Ungekürzte Lesung)

Kritik

Schon mit den ersten Minuten der ungekürzten Lesung von „Totenfang“ fühlt man sich direkt in die düstere, neblige Atmosphäre von Essex gezogen – perfekt für alle, die es gern spannend und etwas gruselig mögen. Das Buch startet mit einer makabren Entdeckung: eine stark verweste Wasserleiche auf einer abgelegenen Sandbank. Doch was anfangs nach einem klaren Fall von Selbstmord aussieht, entpuppt sich für Dr. David Hunter, den forensischen Anthropologen, schnell als viel kniffliger und vielschichtiger.

Die Handlung schlängelt sich geschickt zwischen Ermittlungen und den inneren Zweifeln Hunters, der sich nicht mit einfachen Antworten zufriedengibt. Beckett schafft es, die Figuren mit viel Feingefühl und glaubwürdiger Tiefe auszustatten. David Hunter ist wie ein Freund, dem man gern zuhört – kompetent, manchmal etwas zynisch, aber immer sympathisch und vor allem menschlich. Besonders gefallen hat mir, wie Beckett es schafft, Wissenschaft und Spannung miteinander zu verweben, ohne dass man sich in Fachchinesisch verliert. Das liest und hört sich richtig flüssig an und bleibt dank der packenden Erzählweise auch bei längeren Abschnitten spannend.

Klar, das Tempo geht ab und zu ein bisschen langsamer, besonders bei den ausführlicheren forensischen Beschreibungen, die für Nicht-Experten etwas viel Detail sein können. Wer aber auf intelligente Krimis mit Tiefgang steht, wird das zu schätzen wissen. Auch die Atmosphäre – diese neblig-kalte, feuchte Stimmung der Küstenlandschaft – ist nicht nur Kulisse, sondern ein richtig starker Charakter im Buch.

Wer gern miträtselt, auf keinen billigen Schocker aus ist und Freude an einem gut konstruierten Thriller hat, findet mit „Totenfang“ genau das Richtige. Für alle, die schnell Action oder überzogene Spannungsmomente erwarten, könnte der langsame Aufbau etwas zäh sein.

Fazit: Ein cleverer, atmosphärisch dichter Krimi mit einem durch und durch sympathischen Helden. Wer David Hunter mag, wird auch diesen Band lieben.

4 von 5 Sternen.

Klappentext

Die Gezeiten spülen einen Toten auf eine schlammige Sandbank in den Backwaters, einem abgelegenen Mündungsgebiet in Essex. Die Wasserleiche ist stark verwest, Hände und Füße fehlen. Das Gesicht ist nicht mehr zu erkennen. Trotzdem glaubt die Polizei zu wissen, um wen es sich handelt: Ein junger Mann aus dem Ort ist seit Wochen verschwunden, alles deutet auf Selbstmord hin. Doch dem forensischen Anthropologen Dr. David Hunter kommen Zweifel, als am nächsten Tag ein Fuß geborgen wird. Denn dieser gehört zu einer anderen Leiche, da ist er sich sicher. Kurz darauf treibt ein weiterer Toter im Wasser ?

FAQ

Die Gezeiten spülen einen Toten auf eine schlammige Sandbank in den Backwaters, einem abgelegenen Mündungsgebiet in Essex. Die Wasserleiche ist stark verwest, Hände und Füße fehlen.…

Besonders gefallen hat mir, wie Beckett es schafft, Wissenschaft und Spannung miteinander zu verweben, ohne dass man sich in Fachchinesisch verliert. Das liest und hört sich richtig flüssig an und bleibt dank der packenden Erzählweise auch bei längeren Abschnitten spannend.

Ein cleverer, atmosphärisch dichter Krimi mit einem durch und durch sympathischen Helden. Wer David Hunter mag, wird auch diesen Band lieben. 4 von 5 Sternen.

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