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Erschienen:
2025-09-04
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Todesmarsch

Kritik

Was passiert, wenn 100 Jugendliche bei einem mörderischen Wettlauf gegeneinander antreten, begleitet von einem gnadenlos beobachtenden Militär? Stephen King nimmt uns mit auf diesen blutigen „Todesmarsch“, der gleich zu Beginn die Nerven kitzelt und die Frage aufwirft: Wie weit würdest du gehen, um zu überleben?

Die Handlung dreht sich um den „Major“, einen brutalen Staatschef, der einen tödlichen Marathon veranstaltet, bei dem wer langsamer wird, einfach eliminiert wird. Die Jugendlichen, zwischen 14 und 17 Jahren, müssen rennen, essen und schlafen streng nach Zeitplan – und das ohne nachzulassen. Nur ein einziges Ziel gilt: als letzter zu überleben und den versprochenen Reichtum einzustreichen. Das Setting ist hart, schonungslos und gleichzeitig fesselnd, King schafft es, die Spannung mit einer rauen Authentizität zu füttern, die fast körperlich spürbar ist.

Die Hauptfiguren sind keine lieblichen Helden, sondern komplexe, manchmal widersprüchliche Jugendliche, deren Motivationen und Schwächen weit mehr Tiefe zeigen, als man es in einem solchen Survival-Thriller erwarten würde. Der Schreibstil ist typisch King: direkt, flüssig, mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus und einer Prise Horror, die immer dann zuschlägt, wenn man es am wenigsten erwartet. Das Tempo zieht dich unweigerlich rein, und trotz einiger Längen bleibt die Spannung hoch.

Dass das Buch manchmal ein bisschen zu detailverliebt in den Laufvorgang abtaucht, hat mich stellenweise etwas aus dem Lesefluss gerissen – ein kleiner Kritikpunkt, der die Stimmung aber kaum trübt. Ebenso empfand ich das Ende als etwas vorhersehbar, allerdings mit einem Kniff, der noch einmal gut sitzt.

Für alle, die Lust auf Action, eine düstere Gesellschaftskritik und ein gnadenloses Psychoduell haben, ist „Todesmarsch“ genau das richtige Buch. Wer eher sanfte Kost sucht, sollte sich besser anderweitig umsehen.

Insgesamt bleibt ein intensives Leseerlebnis, das Stephen Kings Können einmal mehr unter Beweis stellt – spannend, hart und unvergesslich.

4 von 5 Sternen.

Klappentext

Staatschef "Major" organisiert zur allgemeinen Belustigung einen "Todesmarsch", einen Marathon auf Leben und Tod. 100 Jugendliche, zwischen 14 und 17 Jahren, nehmen teil unter der Bewachung des Militärs. Die Regeln sind tödlich: erschossen wird, wer langsamer als 4 Meilen pro Stunde wird, gegessen wird nur zu bestimmten Zeiten und geschlafen wird gar nicht. Nur einer kann siegen, und die Überlebenschancen stehen 1:100. Dem Gewinner winkt unermesslicher Reichtum und den Verlierern der Tod...
>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung genießt du exklusiv nur bei Audible.

FAQ

Staatschef "Major" organisiert zur allgemeinen Belustigung einen "Todesmarsch", einen Marathon auf Leben und Tod. 100 Jugendliche, zwischen 14 und 17 Jahren, nehmen teil unter der Bewachung des Militärs.…

Wenn du Lust auf einen spannenden Page‑Turner hast, ist das ein guter Start.

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