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Erschienen:
2026-01-19
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Der Kuckucksjunge

Kritik

Kaum hatte ich das Buch aufgeschlagen, hat mich dieses kalte, dichte Kopenhagen sofort in seinen Bann gezogen – und ehe ich mich versah, war ich mittendrin in einem mörderischen Katz-und-Maus-Spiel, das einem echt nichts schenkt. „Der Kuckucksjunge“ ist genau das: düster, spannend und mit einem feinen Gespür für die Abgründe menschlicher Psychen.

Im Zentrum stehen die beiden Kommissare Naia Thulin und Mark Hess, die es mit einem besonders perfiden Stalker zu tun bekommen. Der Mord, der die Story in Gang setzt, hat es in sich, und schon bald ist klar, dass hier viel mehr hintersteckt als ein einfacher Fall. Søren Sveistrup schafft es, das Geflecht aus Vergangenheit und Gegenwart so geschickt zu verweben, dass man unbedingt wissen will, wie alles zusammenpasst. Die Charaktere wirken echt und vielschichtig – Thulin und Hess sind keine Superhelden, sondern Menschen mit Ecken, Kanten und persönlichen Dämonen, was sie umso sympathischer macht.

Der Schreibstil ist dabei wunderbar flüssig, angenehm direkt und bringt die düstere Atmosphäre einfach auf den Punkt, ohne sich in Ausschweifungen zu verlieren. Zwischendurch habe ich sogar laut aufgestöhnt oder gedacht: „Nee, jetzt bitte nicht schon wieder!“, weil der Plot so geschickt Spannung aufbaut. Trotzdem merkt man Sveistrups TV-Erfahrung – das Tempo ist fast schon filmreif.

Einziger Wermutstropfen: Ab und zu kommen die Wendungen etwas überraschend, fast ein bisschen zu schnell, was für meinen Geschmack hier und da ein wenig Luft zum Atemholen genommen hat. Außerdem hätte ich mir an manchen Stellen noch ein bisschen mehr Tiefe bei den Nebenfiguren gewünscht. Aber das sind meckern auf hohem Niveau.

Wenn du Lust auf einen klugen, rasant erzählten Thriller hast, der ganz ohne Schnickschnack auskommt und dich mit dunklen Charakteren und einem verzwickten Plot herausfordert, dann ist „Der Kuckucksjunge“ definitiv dein Buch. Für Fans von skandinavischen Krimis ein Volltreffer – und für alle, die es spannend mögen, sowieso.

4 von 5 Sternen – packend, brutal ehrlich und fesselnd bis zum Schluss.

Klappentext

Vom Macher der Erfolgsserien "Der Kastanienmann" und "Kommissarin Lund" ("The Killing")

Ein bestialischer Mord erschüttert Kopenhagen. Schnell wird klar, dass es einen Zusammenhang zu einem lang zurückliegenden Fall gibt. Die erste Spur führt zu einem perfiden Stalker, der seine Opfer kaltblütig kontrolliert und auf grausame Weise erniedrigt. Als eines der Opfer spurlos verschwindet, übernehmen die Kommissare Naia Thulin und Mark Hess die Ermittlungen. Fieberhaft setzen sie die einzelnen Puzzlestücke zusammen, doch der Täter scheint stets einen Schritt voraus zu sein. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch dann fordert das grausame Versteckspiel ein weiteres Opfer.
Weitere Titel mit dem Ermittlerduo Naia Thulin und Mark Hess: "Der Kastanienmann"

Gekürzte Lesung mit Richard Barenberg
15h 45min

FAQ

Vom Macher der Erfolgsserien "Der Kastanienmann" und "Kommissarin Lund" ("The Killing")Ein bestialischer Mord erschüttert Kopenhagen. Schnell wird klar, dass es einen Zusammenhang zu einem lang zurückliegenden Fall gibt.…

Wenn du Lust auf einen spannenden Page‑Turner hast, ist das ein guter Start.

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