Cover Inspektor Takeda und die Toten von Altona - Inspektor Takeda ermittelt, Band 1 (Ungekürzt)
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Erschienen:
2019-01-11
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Inspektor Takeda und die Toten von Altona - Inspektor Takeda ermittelt, Band 1 (Ungekürzt)

Kritik

Kaum hat man mit „Inspektor Takeda und die Toten von Altona“ angefangen, zieht einen die Atmosphäre von Hamburgs rauem Stadtteil direkt in den Bann – und das auf eine Art, die sofort neugierig macht. Die Geschichte startet mit einem scheinbar klaren Fall: Zwei Tote in ihrer Wohnung, alles deutet auf Selbstmord hin. Doch Inspektor Kenjiro Takeda ist alles andere als überzeugt und stößt mit seiner feinen Beobachtungsgabe und seinem unkonventionellen Blickwinkel auf eine ganze Menge Fragen, die den Fall immer komplexer machen.

Takeda als Figur – ein japanischer Ermittler, der in Hamburg ermittelt – ist ein echter Gewinn. Sein behutsamer Zugriff auf die Ermittlungen trifft auf die dynamische und oft impulsive Art von Hauptkommissarin Claudia Harms. Dieses ungleiche Duo bringt nicht nur frischen Wind in das Genre, sondern auch eine interessante kulturelle Spannung, die den Fall noch fesselnder macht. Henrik Siebolds Schreibstil ist angenehm klar, mit einem guten Tempo und ohne unnötige Abschweifungen. Besonders die kleinen Einblicke in Takedas innere Welt und seine Sicht der Dinge haben mir gut gefallen, das macht ihn nahbar und authentisch.

Klar, der Plot folgt nicht jedem Klischee, was super ist, aber hin und wieder hätte ich mir noch ein bisschen mehr Spannung oder Tempo gewünscht – manches zieht sich an manchen Stellen leicht in die Länge. Dennoch wirkt die Story so stimmig, dass das nicht stört, sondern eher zum Eintauchen einlädt.

Wer Lust auf einen Krimi mit einem ungewöhnlichen Ermittlerteam hat, das nicht nur Verbrechen aufdeckt, sondern auch kulturelle Unterschiede und persönliche Ecken beleuchtet, der ist hier genau richtig. „Inspektor Takeda und die Toten von Altona“ ist keine reine Actiongranate, sondern eher ein klug gebauter, atmosphärischer Krimi, der mit feinen Details punktet.

Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Sternen. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr von Inspektor Takeda macht – ideal für alle, die spannende Ermittlungen mit einer Prise Lokalkolorit und kulturellem Twist mögen.

Klappentext

Von Tokio nach Hamburg Als die Eheleute Haubach tot in ihrer Wohnung in Hamburg-Altona gefunden werden, scheint der Fall auf den ersten Blick klar: Selbstmord. Deshalb hat man auch Inspektor Kenjiro Takeda, Mitarbeiter der Mordkommission Tokio und zurzeit als Hospitant in Deutschland tätig, zum Tatort geschickt. Doch Takeda ist skeptisch. Zu recht, wie sich bald herausstellt, denn es finden sich Spuren, die auf Mord hindeuten, und Verdächtige gibt es auch genug. Gemeinsam mit seiner deutschen Partnerin, Hauptkommissarin Claudia Harms, nimmt Takeda - auf seine Weise - die Ermittlungen auf. Spannend und ungewöhnlich - ein Japaner und eine deutsche Ermittlerin

FAQ

Von Tokio nach Hamburg Als die Eheleute Haubach tot in ihrer Wohnung in Hamburg-Altona gefunden werden, scheint der Fall auf den ersten Blick klar: Selbstmord. Deshalb hat man auch Inspektor Kenjiro Takeda, Mitarbeiter der Mordkommission Tokio und zurzeit als Hospitant in Deutschland tätig, zum Tatort geschickt.…

Wenn du Lust auf einen spannenden Page‑Turner hast, ist das ein guter Start.

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