Cover Apfelstrudel-Alibi: Franz Eberhofer, Band 13
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Erschienen:
2025-10-16
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Apfelstrudel-Alibi: Franz Eberhofer, Band 13

Kritik

Kaum hatte ich die ersten Seiten gelesen, war ich wieder mittendrin im Eberhofer-Universum: vertraut, bissig, und mit genau der richtigen Portion Chaos, die das Herz wärmt und die Lachmuskeln reizt.

In Apfelstrudel-Alibi stolpert Franz Eberhofer dieses Mal nicht nur über familiäre Verstrickungen und bayerische Kleinstadt-Politik, sondern auch über einen mutmaßlichen Mordfall, der ihn bis in die Dolomiten führt. Während Susi-Maus sich als frischgebackene Bürgermeisterin in Szene setzt, ermittelt der Rudi inkognito auf einem Campingplatz und Richter Moratschek wittert ein Verbrechen an seiner Patentochter. Spannung und Provinzklamauk laufen hier Hand in Hand, ohne dass das Eine das Andere erdrückt.

Die Figuren fühlen sich weiterhin an wie alte Bekannte: Franz mit seinem grantigen Herzen, das immer wieder überraschend zart wird; Susi mit ihrem neuen politischen Selbstbewusstsein; Moratschek, dessen Dramatik fast schon liebenswert übertrieben ist; und Rudi, der für unfreiwillige Komik sorgt. Rita Falk schreibt gewohnt bildhaft, mit Lakonie, einem feinen Gespür für Timing und diesen kleinen, köstlichen Dialogen, bei denen man sich ertappt fühlt. Besonders gefallen hat mir, wie die Autorin Szenen in Italien fast nebenbei so italienisch schmecken lässt — ohne Pathos, aber mit viel Gespür für Atmosphäre.

Ich musste stellenweise laut auflachen und gleichzeitig mit Franz den Kopf schütteln. Das Tempo passt, die Mischung aus Krimi und Heimatkomik bleibt die Stärke der Reihe. Ein kleines "Hach" beim Abschied vom Berggipfel inklusive.

Kritik: Wer das Muster der Reihe kennt, weiß, was kommt — und das ist Fluch und Segen zugleich. Wer frische Genre-Grenzen oder überraschende Wendungen sucht, könnte das Gefühl haben, dass hier eher auf Bewährtes gesetzt wird. Manchmal wirken Nebenplots überfrachtet, als wolle die Autorin noch ein paar Gags mehr unterbringen.

Fazit: Ein gemütlicher, kurzweiliger Krimi für alle, die Eberhofer lieben oder leichtere, herzerwärmende Unterhaltung mit einer Prise Ermittlungsarbeit mögen. Kein großer Thriller, aber genau das

Klappentext

Als ob der Eberhofer Franz nicht schon Ärger genug hätte. Nein, jetzt muss die Susi-Maus sich auch noch als frischgebackene Bürgermeisterin wichtigmachen. Dabei hat er ganz andere Sorgen, nämlich einen Mordfall, einen waschechten. Zumindest glaubt das der Richter Moratschek, dessen geliebte Patentochter Letitia sicher nicht von ganz allein in Südtirol vom Berg gestürzt ist. Dem Eberhofer kommt das auch spanisch vor – oder eher italienisch! Und so kraxelt er auf den Spuren des vermeintlichen Mordopfers in den Dolomiten herum. Und der Rudi, der muss derweil beim Hauptverdächtigen auf dem Campingplatz ermitteln – inkognito, versteht sich. Na, sauber!

FAQ

Als ob der Eberhofer Franz nicht schon Ärger genug hätte. Nein, jetzt muss die Susi-Maus sich auch noch als frischgebackene Bürgermeisterin wichtigmachen.…

Besonders gefallen hat mir, wie die Autorin Szenen in Italien fast nebenbei so italienisch schmecken lässt — ohne Pathos, aber mit viel Gespür für Atmosphäre. Ich musste stellenweise laut auflachen und gleichzeitig mit Franz den Kopf schütteln. Das Tempo passt, die Mischung aus Krimi und Heimatkomik bleibt die Stärke der Reihe.

Ein gemütlicher, kurzweiliger Krimi für alle, die Eberhofer lieben oder leichtere, herzerwärmende Unterhaltung mit einer Prise Ermittlungsarbeit mögen.

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