Cover Das vergiftete Fest - Vino, Mord und Bella Italia!, Folge 1 (Ungekürzt)
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Autor:
Erschienen:
2024-04-01
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Das vergiftete Fest - Vino, Mord und Bella Italia!, Folge 1 (Ungekürzt)

Kritik

Schon beim ersten Absatz war ich mitten in der Toskana: staubige Gassen, ein verwilderter Garten und dieser Aprikosenbaum, der einem sofort das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt — herrlich nah, herrlich heimelig.

Anna erbt das Haus ihrer Nonna in Fontenaia und will es um jeden Preis retten. Als Kellnerin im Familienrestaurant hofft sie auf Trinkgeld, bekommt stattdessen Mordverdacht serviert: Bei einem Fest brechen plötzlich drei Männer zusammen, und Commissario Vico Martinelli ist überzeugt, dass Anna die Getränke vergiftet hat. Statt zu verzweifeln, beginnt Anna auf eigene Faust zu ermitteln — unterstützt von Tameo, dem aufgeweckten Nachbarsjungen, und seinem treuen Hund Peppo. Mehr Atmosphäre als hochdramatische Action, dafür mit warmem Herz und einer Prise Spannung.

Was mir besonders gefallen hat: Homma und Frank treffen den gemütlichen Tonfall eines Cozy Crime perfekt. Die Beschreibungen der Toskana sind liebevoll, niemals kitschig, und die Figuren fühlen sich wie alte Bekannte an — vor allem Anna, deren Mischung aus Sturheit und Herzlichkeit sehr sympathisch ist. Die Dialoge sind flott, kleine italienische Einsprengsel sorgen für Authentizität, und das Tempo stimmt: Es ist kein Hochgeschwindigkeits-Thriller, sondern ein entspannter Krimi mit Wohlfühlfaktor. Ich habe mich oft erwischt, wie ich beim Lesen seufzte: „Ja, genau so stell ich mir Fontenaia vor.“

Kleine Einwände: Wer auf knallharte, komplex verflochtene Tätermotive steht, könnte die Auflösung etwas vorhersehbar finden. Manche Nebenfiguren bleiben recht skizzenhaft, und der stets etwas grantige Commissario ist ein bekannter Trope, der hier selten überrascht. Aber das stört den Lesespaß nur marginal.

Fazit: Ein charmanter Einstieg in eine gemütliche Krimireihe, ideal für alle, die Italien-Gefühl, leichte Spannung und sympathische Amateurermittler mögen. Perfekt für laue Abende mit einem Glas (natürlich unverdächtigen) Wein. Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen.

Klappentext

Anna kann es kaum glauben: Das geliebte Haus ihrer Nonna im Städtchen Fontenaia sieht noch fast genauso aus wie in ihren Kindheitserinnerungen. Gut, ein paar Wände stehen schief und der Regen tropft durchs Dach. Aber der Aprikosenbaum im verwilderten Garten trägt noch immer die leckersten Früchte. Um das Anwesen in der Toskana vor dem drohenden Verkauf zu retten, braucht Anna Geld. Kurzerhand nimmt sie daher einen Job als Kellnerin an. Doch anstatt Trinkgeld zu kassieren, steht Anna plötzlich unter Mordverdacht! Denn bei einem Familienfest im Restaurant fallen auf einmal drei Männer von ihren Stühlen. Für Commissario Vico Martinelli ist der Fall klar: Anna hat die tödlichen Drinks gemixt. Um ihre Unschuld zu beweisen, beginnt Anna selbst nachzuforschen. Zum Glück bekommt sie dabei tatkräftige Unterstützung von ihren neuen Freunden, dem Nachbarsjungen Tameo und seinem Hund Peppo. Schon bald stößt Anna auf ein dunkles Geheimnis - und kommt dem Mörder dabei gefährlich nah ... ÜBER DIE SERIE "Vino, Mord und Bella Italia!" ist eine gemütliche Italien-Krimi-Serie mit Schauplatz Toskana. In dem malerischen Städtchen Fontenaia erbt Anna Wagner nicht nur die alte Villa ihrer Nonna, sondern stolpert auch über den ein oder anderen Mord. Sehr zum Missfallen des Commissario Vico Martinelli, der es überhaupt nicht leiden kann, wenn sich eine Amateurin in seine Fälle einmischt. Doch schon bald hat Anna viele neue Freunde in dem Ort gefunden, die ihr bei der Spurensuchen und der Jagd auf Verbrecher tapfer zur Seite stehen. Wer Italien und die Toskana liebt, bei Krimis gerne selbst miträtselt und La Dolce Vita zu genießen weiß, wird von dieser Serie begeistert sein.

FAQ

Anna kann es kaum glauben: Das geliebte Haus ihrer Nonna im Städtchen Fontenaia sieht noch fast genauso aus wie in ihren Kindheitserinnerungen. Gut, ein paar Wände stehen schief und der Regen tropft durchs Dach.…

Was mir besonders gefallen hat: Homma und Frank treffen den gemütlichen Tonfall eines Cozy Crime perfekt. Die Beschreibungen der Toskana sind liebevoll, niemals kitschig, und die Figuren fühlen sich wie alte Bekannte an — vor allem Anna, deren Mischung aus Sturheit und Herzlichkeit sehr sympathisch ist.

Ein charmanter Einstieg in eine gemütliche Krimireihe, ideal für alle, die Italien-Gefühl, leichte Spannung und sympathische Amateurermittler mögen. Perfekt für laue Abende mit einem Glas (natürlich unverdächtigen) Wein. Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen.

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