Wenn dir das hier gefiel …
Highland Crime – Der Tote im Christbaumhain
Key Facts
Kritik
Manchmal braucht es einfach einen Krimi, der mit Charme und einem Schuss schrägem Humor die weihnachtliche Hochspannung kitzelt – genau das liefert Charlotte McGregor mit „Highland Crime – Der Tote im Christbaumhain“. Kaum hat man sich warmgelegt mit Plätzchen und Punsch, stolpert man hier mitten in Kirkby über eine ziemlich ungewöhnliche Leiche im roten Weihnachtsmannkostüm. Keine Schuhe, kein Gesicht, und das Ganze so eingefroren, als wäre der Winter plötzlich doch bitternass-kalt eingeschossen.
Fanny König und George King, das sympathische Ermittlerduo, das man mittlerweile fast wie Nachbarn begleiten möchte, müssen nicht nur dem frostigen Geheimnis auf den Grund gehen, sondern auch mit den ganz eigenen Wirrnissen ihrer kleinen Gemeinde klarkommen – und mit einem Dackel, der mehr als ein dekoratives Beiwerk ist. Die Figuren, so bodenständig und liebenswert wie der neblige Regen über den Highlands, verleihen der Story eine große Portion Wärme und Tiefe, ohne dass es je zu kitschig wird. Der Schreibstil von McGregor fließt locker und mit genug Augenzwinkern, um auch mal über die trockeneren Ermittlungsdetails hinwegzutäuschen.
Klar, der Plot verlangt manchmal ein bisschen Geduld, vor allem wenn sich Nebel und Dauerregen durch die Seiten ziehen wie ein alter Bekannter. Und ja, einige Wendungen sind vielleicht ein bisschen zu offensichtlich – aber das macht den gemütlichen Lesefluss auch nicht kaputt. Wer auf Actionfeuerwerke wartet, ist hier falsch, wer aber Lust auf eine gute Portion Gemütlichkeit, schottischen Regen und eine spannende Krimihauptspeise hat, ist goldrichtig.
Kurz gesagt: „Der Tote im Christbaumhain“ ist genau das richtige Buch für alle, die auf Mörder, Mystik und ein bisschen Weihnachtsstimmung abfahren – ohne dass einem der Weihnachtsmann gleich zu kitschig wird. Eine Geschichte, die zeigt, dass auch frostige Herzen oder ausgefallene Leichen mitten im Winter ein bisschen Wärme vertragen können.
Bewertung: 4 von 5 Sternen – knusprig, spannend und mit einer Prise Highland-Zauber.
Klappentext
Eigentlich wollten Fanny König und George King nur einen Weihnachtsbaum aussuchen. Stattdessen stolpern sie im nahegelegenen Christbaumhain über eine Leiche im roten Weihnachtsmannkostüm.
Mit dem Toten stimmt etwas nicht. Kein Gesicht, keine Schuhe, kein Name. Obwohl es viel zu mild ist und seit Tagen unablässig regnet, ist der Mann steinhart gefroren. Niemand kennt ihn. Niemand vermisst ihn. Doch irgendjemand hat ihn ausgerechnet hierhergebracht.
Während Weihnachten unaufhaltsam näher rückt, folgen King & König einer Spur, die weit über Kirkby hinausführt. Und George beginnt zu fürchten, dass diese Botschaft ihm gilt.
Der vierte Fall für King & König — mit Dackel, Dauerregen und dem unweihnachtlichsten Fund, den die Highlands je gesehen haben.
Für wen ist diese Geschichte geeignet?
✓ Für Liebhaber humorvoller Krimis vor wunderschöner Kulisse.
✓ Für alle Fans von »Highland Hope« und »Highland Happiness«.
✓ Es gibt ein Wiedersehen mit bekannten Figuren aus der Hauptreihe!