Rache im Blick
Kritik
Manchmal sind es die Geschichten, die auf den ersten Seiten mit einem Schlag mitten ins Herz treffen, die einen nicht mehr loslassen – genau so ist „Rache im Blick“ von Nora Roberts. Hier prallen Vergangenheit und Gegenwart auf spannende Weise aufeinander und sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Im Mittelpunkt steht Thea, deren Leben sich mit gerade mal zwölf Jahren komplett auf den Kopf gestellt hat: Der Verlust ihrer Eltern bei einem brutalen Raubmord prägt sie tief. Dass sie später ihre große Liebe in Tyler findet und versucht, ihr Leben wieder in ruhige Bahnen zu lenken, macht sie sofort nahbar und sympathisch. Aber natürlich wäre es kein Nora-Roberts-Roman ohne die düstere Bedrohung – hier verkörpert durch Ray Riggs, einen eiskalten Psychopathen, der keine Ruhe gibt. Der Spannungsbogen zwischen den Figuren funktioniert wunderbar, die Gefahr ist immer präsent, ohne sich aufzudrängen, und die zarten Romantikmomente bieten genau die richtige Portion fürs Herz.
Roberts gelingt es wieder einmal, ihre Charaktere lebendig und echt wirken zu lassen. Thea ist eine Kämpferin, ohne gekünstelt stark zu sein, und Tyler strahlt als alleinerziehender Vater eine angenehme Bodenständigkeit aus, die der Geschichte eine schöne Wärme verleiht. Der Stil ist klar, flüssig und mit einem Hauch von Spannung gewürzt – perfekt, um abends gemütlich abzutauchen.
Kritisch angemerkt sei, dass manchen überraschenden Wendungen etwas mehr Subtilität gut getan hätte; für Fans von klaren Fronten zwischen Gut und Böse ist das aber eher ein Plus als ein Minus. Die vorhersehbaren Momente trüben den Lesefluss kaum, da man durch die sympathische Erzählweise eher mitfühlt als nur miträtselt.
Wer auf gut erzählte Thriller mit emotionalem Tiefgang, sympathischen Leuten und einem Spritzer Romantik steht, ist hier goldrichtig. „Rache im Blick“ macht Lust auf mehr und bestätigt Nora Roberts einmal mehr als Meisterin ihres Fachs.
4 von 5 Sternen – weil Spannung und Herz hier Hand in Hand gehen, auch wenn der Weg manchmal etwas geradlinig ist. Ein spannendes und warmherziges Lesevergnügen für zwischendurch!
Klappentext
Thea ist noch keine 13 Jahre alt, als sie Traumatisches durchmachen muss: Ihre Eltern sterben bei einem Raubmord. Allein dank Theas Hinweisen kann der Täter Ray Riggs, ein gewissenloser Psychopath, verurteilt werden. Obwohl sie bei ihrer geliebten Großmutter aufwächst, lassen sie die Erinnerungen nie ganz los. Jahre später, Thea ist erwachsen und hat im alleinerziehenden Vater Tyler ihre große Liebe gefunden, scheint sich alles zum Guten zu wenden. Doch dann entdeckt Riggs eine Möglichkeit, sich an Thea zu rächen. Bald entspinnt sich ein gnadenloser Kampf zwischen Gut und Böse.Atemlos spannend, mit sympathischen Charakteren und genau der richtigen Dosis Romantik – der neue große Roman von Nora Roberts!
Thea ist noch keine 13 Jahre alt, als sie Traumatisches durchmachen muss: Ihre Eltern sterben bei einem Raubmord. Allein dank Theas Hinweisen kann der Täter Ray Riggs, ein gewissenloser Psychopath, verurteilt werden. Obwohl sie bei ihrer geliebten Großmutter aufwächst, lassen sie die Erinnerungen nie ganz los. Jahre später, Thea ist erwachsen und hat im alleinerziehenden Vater Tyler ihre große Liebe gefunden, scheint sich alles zum Guten zu wenden. Doch dann entdeckt Riggs eine Möglichkeit, sich an Thea zu rächen. Bald entspinnt sich ein gnadenloser Kampf zwischen Gut und Böse ...