Best Enemies Forever
Kritik
Schon beim ersten Satz zieht „Best Enemies Forever“ dich mitten rein in das Chaos und die Funken, die zwischen Constance und Gabriel sprühen – zwei Erben verfeindeter Familien, die auf einmal gezwungen sind, ein Ehepaar zu spielen. Wer hätte gedacht, dass eine Nacht in Vegas so viel Zündstoff haben kann?
Der Plot dreht sich um diese unfreiwillige Ehe, die mehr Schein als Sein ist – zumindest am Anfang. Constance und Gabriel müssen der Welt vorgaukeln, sie wären das perfekte Paar, während sie insgeheim beide ziemlich wütend aufeinander sind. Das Zusammenspiel zwischen Feindschaft und langsam aufkeimender Anziehung ist so lebendig und mit viel Witz inszeniert, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Olivia Hayle gelingt es, mit einem lockeren, modernen Schreibstil die Gefühlswelt der Protagonisten wunderbar einzufangen – mal bissig, mal zart, oft am Punkt.
Constance bringt jede Menge Stärke und Schlagfertigkeit mit, während Gabriel mit seinem trockenen Humor und seiner charmanten Arroganz punktet. Diese Kombination sorgt für herrlich prickelnde Dialoge, die mit so viel Authentizität punkten, dass man sich manchmal selbst wünscht, dabei zu sein. Allerdings schleichen sich stellenweise ein paar Klischees und vorhersehbare Momente ein, die das Tempo etwas ausbremsen, aber hey, das gehört eben zum Genre dazu und trübt den Lesespaß kaum.
Wer also Lust auf eine unterhaltsame Mischung aus „Enemies-to-Lovers“ und Fake-Marriage mit viel Herz und Humor hat, ist hier goldrichtig. „Best Enemies Forever“ ist genau die richtige Lektüre für stürmische Momente, in denen man sich einfach fallen lassen und mitfiebern will.
4 von 5 Sternen – ein charmantes, spannendes Wohlfühlbuch, das mit sympathischen Charakteren und jeder Menge romantischem Knistern punktet.