Wenn dir das hier gefiel …
A Scar in the Bone - Feuerschwur-Chroniken, Band 2
Key Facts
Kritik
Man merkt sofort, dass „A Scar in the Bone“ kein typischer Fantasy-Roman ist – hier knistert die Luft förmlich vor Spannung und Emotion. Tamsyns Geschichte hat mich gleich gepackt: Sie steht zwischen Liebe und Gefahr, zwischen Hoffnung und Verlust, und das macht sie unglaublich nahbar. Im Mittelpunkt steht ihre Beziehung zu Fell, dieser rätselhafte Krieger, der mehr ist, als er zunächst scheint. Dass er plötzlich verschwindet und für tot gehalten wird, bringt nicht nur Tamsyns Welt ins Wanken, sondern lässt auch die Handlung an Fahrt aufnehmen.
Sophie Jordan versteht es, Charaktere zu schaffen, die nicht nur faszinierend, sondern auch komplex sind. Tamsyn entwickelt sich vom verängstigten Mädchen zu einer starken Protagonistin, die für das kämpft, was sie liebt – das merkt man mit jeder Seite. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, wunderbar bildhaft, ohne sich in Details zu verlieren, was gerade bei einer Romantasy-Geschichte den Lesefluss super unterstützt. Außerdem gibt’s diese spannenden Wendungen, die ich nicht kommen sah und die das Buch lebendig halten.
Ein kleiner Wermutstropfen ist manchmal, dass einige Nebenfiguren etwas blass bleiben und man hätte hier und da noch tiefer in die Clan-Geschichte eintauchen können. Aber das kratzt kaum am Gesamteindruck – das Buch lebt vor allem von seinen Emotionen und der dichten Atmosphäre. Ihm gelingt der Spagat zwischen Romantik, Spannung und Fantasywelten durchaus überzeugend.
Wer auf Geschichte mit Herz, Kampfgeist und einem Schuss Magie steht, ist hier definitiv an der richtigen Adresse. „A Scar in the Bone“ ist kein seichtes Blümchen, sondern eine schön ausbalancierte Mischung, die sich prima für alle eignet, die mehr wollen als ein einfaches Happy End.
4 von 5 Sternen – für eine fesselnde Reise, in der Schmerz und Liebe Hand in Hand gehen, und die Lust macht, noch tiefer in die Feuerschwur-Welt einzutauchen.
Klappentext
Nie hätte Tamsyn gedacht, dass Fell einmal alles für sie bedeuten würde. Aus dem grausamen Krieger, den sie gegen ihren Willen heiraten musste, ist für sie der Mann geworden, den sie aus tiefstem Herzen liebt. Doch dann gerät Fell in die Gewalt eines verfeindeten Clans und wird für tot erklärt. Niemand glaubt Tamsyn, dass sie ihn noch immer über das Heiratsmal auf ihrer Handfläche spürt. Als sie selbst in die Fänge der Palastgarde gerät, steht auf einmal auch ihr eigenes Leben auf dem Spiel.
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