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The Summer Hikaru Died, Chapter 51
Key Facts
Kritik
Manchmal packt einen eine Geschichte so sehr, dass man kaum atmen kann – genau so erging es mir bei „The Summer Hikaru Died, Chapter 51“. Ein Jahr nach dem Ereignis, das das Leben der Dorfbewohner von Kubitachi für immer veränderte, wirft dieser Abschlussband einen bittersüßen Blick zurück, während Yoshiki und „Hikaru“ gemeinsam dem Unbekannten entgegenschreiten.
Die Handlung ist dabei genau richtig dosiert: Sie erzählt vom Verlust, von der Angst, aber auch von Hoffnung und Neuanfang, ohne dabei in Kitsch abzurutschen. Die Figuren sind keine idealisierten Helden, sondern fühlen sich trotz des Fantasy-Settings richtig nahbar und ehrlich an. Besonders Yoshiki wächst einem ans Herz, weil seine Entwicklung glaubwürdig und emotional berührend dargestellt wird. Die Verbindung zwischen ihm und „Hikaru“ ist das emotionale Rückgrat, das den Leser immer wieder innehalten lässt.
Der Schreibstil ist angenehm klar und schafft es, komplexe Gefühle leichtfüßig zu vermitteln – man fliegt quasi durch die Seiten, auch wenn dieses Kapitel das eine oder andere Herzschmerz-Kribbeln hinterlässt. Ein kleiner Wermutstropfen: Manchmal hätte ich mir noch etwas mehr Tiefgang bei den Nebenfiguren gewünscht, die teils etwas zu skizzenhaft bleiben. Trotz dieser kleinen Schwäche wirkt das Gesamtbild harmonisch und gut durchdacht.
Kurzum: Wer auf eine Mischung aus berührender Coming-of-Age-Geschichte und mystischer Atmosphäre steht, ist hier genau richtig. „The Summer Hikaru Died, Chapter 51“ liefert einen würdigen und bewegenden Abschluss, der noch lange nachhallt.
Ich vergebe 4 von 5 Sternen – ein empfehlenswertes Finale, das man sich nicht entgehen lassen sollte.
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