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Autor:
Erschienen:
2026-02-05
Preis:
2,99 € (EUR)
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Kommissar Jörgensen und das Palimpsest: Hamburg Krimi

Kritik

Schon beim ersten Kapitel hatte ich dieses leichte Prickeln im Nacken — nicht nur wegen des Mordes, sondern weil Alfred Bekker eine Welt eröffnet, in der Talent plötzlich handelbar wird und sich das Gewohnte unheimlich verschiebt.

Worum es geht, lässt sich kurz sagen: Der weltberühmte Geigenbaumeister Klaus Richter wird tot in seiner verschlossenen Werkstatt gefunden, der Fall scheint abgeschlossen. Wochen später spielt ein arbeitsloser Hafenarbeiter wie besessen auf einer Violine — mit der virtuosen Hand eines Meisters, ohne Erklärung. Kommissar Uwe Jörgensen gräbt tiefer und stößt auf das gefährliche Projekt Palimpsest und die mächtige Eidolon Corporation. Um die Wahrheit zu finden, muss er sein altes Team reaktivieren: ein traumatisierter Hacker und ein gefallener Elitespion, beide zäh und kaputt auf ihre Weise. Mehr verrate ich nicht — die Spannung lebt vom Entdecken.

Die Figuren sind der Grund, warum das Buch so zündet. Jörgensen ist kein unfehlbarer Held, sondern müde, misstrauisch und zutiefst menschlich — genau das macht ihn glaubwürdig und sympathisch. Die Nebenfiguren, vor allem der Hacker mit seinen dunklen Narben und der Ex-Spion, bringen Textur und Reibung in die Ermittlungen. Bekker gelingt es, die Charaktere so zu gestalten, dass man mit ihnen hofft, fürchtet und zweifelt. Die Eidolon Corporation wiederum ist genau so kalkuliert unheimlich, wie man sich einen Konzern vorstellen möchte, der mit Seelen handelt.

Sprachlich bewegt sich Bek

Klappentext

Ein Mord ohne Spuren. Ein Genie ohne Vergangenheit. Ein Kommissar am Rande des Fassbaren. Als der weltberühmte Geigenbaumeister Klaus Richter tot in seiner verschlossenen Werkstatt aufgefunden wird, scheint die Todesursache klar: ein tragischer, aber natürlicher Kollaps. Der Fall wird geschlossen. Doch Wochen später spielt ein arbeitsloser Hafenarbeiter, der noch nie ein Instrument in der Hand hatte, mit der unverkennbaren Virtuosität des toten Meisters auf – und kann sich nicht erklären, woher er sein Talent hat. Für Kriminalhauptkommissar Uwe Jörgensen ist dies mehr als nur ein Fall. Es ist ein Riss im Gefüge der Realität, der ihn in die gläsernen Türme der Hamburger Elite und auf die Spur der skrupellosen Eidolon Corporation führt. Er stößt auf „Projekt Palimpsest“, eine Technologie, die nicht nur Leben nimmt, sondern ganze Seelen stiehlt, um sie an die Meistbietenden zu verkaufen. Um diese unsichtbaren Feinde zu jagen, die mit den Gehirnen von Menschen handeln, muss Jörgensen sein altes, zerbrochenes Team reaktivieren: einen traumatisierten Hacker, der sich vor der Welt versteckt, und einen gefallenen Elitespion, der im Exil seine eigenen Geister jagt. In einem verzweifelten Wettlauf gegen die Zeit beginnt eine globale Jagd, die sie an die Grenzen ihrer eigenen Moral und darüber hinaus treibt. Ein atemloser Tech-Noir-Thriller über eine Welt, in der dein größtes Talent nicht mehr dir gehört und der Preis für Genialität der Tod ist.

FAQ

Der weltberühmte Geigenbaumeister Klaus Richter wird tot in seiner verschlossenen Werkstatt gefunden, der Fall scheint abgeschlossen. Wochen später spielt ein arbeitsloser Hafenarbeiter wie besessen auf einer Violine — mit der virtuosen Hand eines Meisters, ohne Erklärung.

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