Wenn dir das hier gefiel …
Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen
Key Facts
Kritik
Hook
Marc-Uwe Kling und Astrid Henn schicken ihre Helden Theo und Tina in eine schräge Welt, in der das Lernen zum turbulenten Abenteuer wird – mit einem Hauch von Chaos und kindlicher Rebellion.
Kurzfazit
„Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen“ verspricht eine elaborate Mischung aus Fantasie und pädagogischem Augenzwinkern. Die skurrilen Figuren und die phantasievolle Handlung laden dazu ein, Lernen nicht als Pflicht, sondern als Überraschung zu begreifen. Ob sich der sprachliche Stolperstein im Klappentext in der Geschichte selbst toppt, bleibt abzuwarten.
Was funktioniert
- Die Idee, Lernen und Verbessern humorvoll und mit fantastischen Figuren zu kombinieren, spricht Kinder spielerisch an.
- Theo und Tina als kindliche Protagonisten bieten Identifikationspotenzial.
- Das Vehlerdeufelchen als „Schlauer-Trickser“ setzt humorvolle Akzente und Spannung.
- Der Ton verspricht eine unkonventionelle und frische Herangehensweise an ein häufig dröges Thema.
Was schwächelt
- Der Klappentext liest sich chaotisch und mit zahlreichen Rechtschreibfehlern, was bei einem Kinderbuch irritierend wirkt.
- Die Konstruktion der Fantasiewörter (z.B. „Schrundgule“, „Kuhlschindern“) wirkt zu bemüht und könnte eher verwirren als faszinieren.
- Die Botschaft um Lernen und Verbessern könnte durch die unklare Sprache an Kraft verlieren.
- Ob das Zusammenspiel von Text und Illustrationen den ungeschliffenen Stil ausgleicht, bleibt unklar.
Für wen ist es?
Für Kinder ab ca. 6 Jahren, die Lesen mit einer Prise Unsinn und Fantasie entdecken wollen – ideal für Eltern und Pädagogen, die Lernfrust mit Humor begegnen möchten.
Vergleichstitel
- „Der kleine Ritter Trenk“ von Kirsten Boie
- „Die Schule der magischen Tiere“ von Margit Auer
- „Das Sams“ von Paul Maar
Sternebewertung: 3 von 5
Ein witziger und mutiger Versuch, Lerninhalte kindgerecht und verrückt zu vermitteln, der jedoch durch seinen unpräzisen Sprachstil die eigentliche Stärke etwas verwischt. Mit einem Feinschliff könnte daraus ein echter Hit werden.
Klappentext
Das kleine türkisfarbene Männchen ist am Poden zerstört. Es wahr nicht auf Zack gewesen. Darum beschließt es mit den Kindern in die Schrundgule zu gehen. Denn da lernt man angeblich fiele Sachen, die man dann besser wissen kann als andere.
Die Schule ist aber eher eine Entteuschung. Jedenfalls bis ein anmutiges Geschöpf aus der Schublade des Schrehrerleibtisches schlüpft. Es hüpft in der Klasse von Schulter zu Schulter und flüstert allen Kuhlschindern phänomenal faltsche Antworten in die Ohren. Ein Vehlerdeufelchen! Das Glugscheißerchen ist schockverliebt! So fiel hat es noch nie zum Verbessern gehapt.
Superlustige Geschichte übers Lernen, Fehlermachen und Besserwissen
Zum Vor- und Selbstlesen – perfekt für Schundgrulkinder