New Promises: Roman (Green Valley Love 2)
Kritik
Manchmal ist es einfach herrlich, sich in eine Geschichte zu stürzen, die ganz ohne großes Tamtam das Herz zum Hüpfen bringt – genau das gelingt Lilly Lucas mit „New Promises“. Izzy, eine taffe Snowboard-Lehrerin in der verschneiten Kleinstadt Green Valley, hat schon lange ein Auge auf ihren besten Freund Will geworfen. Nur scheint der nicht zu merken, was da eigentlich zwischen ihnen knistert. Und dann taucht auch noch der charmante Hollywood-Star Cole auf, der Izzy Skifahren beibringen will – na, das wird ja spannend!
Die Figuren sind wunderbar lebendig und authentisch. Izzy ist eine sympathische Heldin, die mit ihren Gefühlen kämpft, ohne in Klischees abzurutschen. Will, der draufgängerische Sheriff, überrascht mit einer ordentlichen Portion Unsicherheit, was seinen inneren Kampf um Izzy nur noch glaubwürdiger macht. Und Cole bringt die perfekte Mischung aus Glamour und Bodenständigkeit in die Geschichte. Der Schreibstil von Lucas ist locker und flüssig, man fliegt förmlich über die Seiten und spürt dabei jede Emotion, vom zaghaften Flämmchen bis zum lodernden Feuer.
Natürlich gibt es Momente, wo die Handlung ein bisschen vorhersehbar bleibt – aber seien wir ehrlich, in einer Liebesgeschichte darf das manchmal auch sein, oder? Es fühlt sich eher an wie eine vertraute Umarmung, die man nicht missen möchte. Gerade wer Gefallen an kleinen, warmherzigen Geschichten mit einer Prise Spannung und einer großartigen Kulisse in den Rocky Mountains hat, wird hier genau richtig sein.
Kurz gesagt: ein Feel-Good-Roman, der mit Witz, Herz und einem Hauch Drama überzeugt, ohne sich zu verkopfen. Für alle, die „Green Valley Love“ mögen oder gerne in eine bodenständige, aber dennoch funkelnde Lovestory eintauchen möchten.
4 von 5 Sternen – sympathisch, berührend und einfach schön zum Abschalten.